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Chemnitzer FC stellt Insolvenz-Antrag, Sportfreunde und VfL fast gerettet

Die 3. Liga Vereine aus der Region können aufatmen: Der Chemnitzer FC stellt einen Insolvenzantrag. Das bestätigte der Verein laut dem MDR heute Mittag. Für den VfL Osnabrück und die Sportfreunde Lotte ist das deshalb sehr wichtig, weil dadurch der Klassenerhalt immer wahrscheinlicher wird. Wenn Chemnitz nämlich einen Insolvenzantrag stellt, werden dem Mitabstiegskonkurrenten 9 Punkte abgezogen. Der VfL und die Sportfreunde wären dann so gut wie gerettet.

Osnabrücker FDP: Insolvenz für den VfL?

Die Osnabrücker FDP denkt über ein Insolvenzverfahren für den VfL Osnabrück nach. Das hat die FDP heute Morgen mitgeteilt. Das Ausscheiden aus dem NFV-Pokal sei schon ein sportlicher Tiefpunkt, habe vor allem aber wirtschaftlich schlimme Folgen. Der VfL brauche deshalb einen Neuanfang. Der Geschäftsführung sei es in den letzten Jahren nicht gelungen, den Verein auf solide Beine zu stellen. Eine Chance sei vielleicht eine Insolvenz. Die FDP nennt auch einen Grund für ihre Einmischung. Da der Verein durch die Stadt Osnabrück unterstützt und hohe Verbindlichkeiten gestundet werden würden, sei es nicht mehr eine alleinige Angelegenheit des Vereins. Der VfL Osnabrück hat sich zu den Aussagen der FDP noch nicht geäußert. Betonte aber, dass man trotz der fehlenden Pokaleinnahmen in der nächsten Saison eine konkurrenzfähige Mannschaft stellen könne.

Aus für Diskothek Naava in Melle

Die Diskothek Navaa in Melle wird nicht wieder geöffnet. Das bestätigte die Stadt Melle am Dienstag der Neuen Osnabrücker Zeitung. Der Eigentümer des Grundstücks, auf dem die Diskothek steht, habe dem Betreiber gekündigt, weil der Insolvenz angemeldet und keine Pacht mehr gezahlt habe. Wegen Sicherheitsmängeln war das Navaa seit Anfang März geschlossen. Davor hatte es immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, u.a. wegen Massenschlägereien. Außerdem ermittelt die Steuerfahndung wegen Unregelmäßigkeiten.

Paracelsus will zahlungsunfähige Kliniken verkaufen

Das Insolvenzverfahren in Eigenregie der Paracelsus-Kliniken schreitet weiter voran. Wie eine Sprecherin der Kliniken mitteilte, sollen zahlungsunfähige Paracelsus-Kliniken verkauft werden. Hier würde der Verkauf an einen einzelnen Investor bevorzugt. Es gebe bereits mehrere Interessenten, die sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland kommen. Kurz vor Weihnachten hatte die Krankenhauskette Paracelsus beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf Insolvenz in Eigenregie gestellt.

Paracelsus-Kliniken stellen Sanierungsprogramm vor

Die Gruppe der Paracelsus-Kliniken hat ihren Mitarbeitern in Osnabrück heute Vormittag (13.02.) ein Sanierungskonzept vorgestellt. Nach eigenen Angaben liegt das Defizit der Gruppe bei rund 25 Millionen Euro. Deutschlandweit sollen 400 Stellen abgebaut werden. Auch in Osnabrück werde Personal abgebaut. Kurz vor Weihnachten hatte die Krankenhauskette Paracelsus beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf Insolvenz in Eigenregie gestellt.

Paracelsus-Kliniken wollen 400 Stellen streichen

Die Paracelsus-Kliniken wollen deutschlandweit 400 Stellen streichen. Das hat der Insolvenzverwalter der finanziell angeschlagenen Krankenhäuser gestern nach einer Betriebsversammlung in Osnabrück bekanntgegeben. Auch das Paracelsus-Mutterhaus in Osnabrück soll von den Entlassungen betroffen sein. Deutschlandweit beschäftigen die Paracelsus-Kliniken rund 5200 Menschen. Der Krankenhausverbund hatte vor etwa vier Wochen Insolvenz angemeldet.

Sanierungsplan für Paracelsus-Kliniken im Februar

Die Paracelsus-Kliniken wollen im Februar einen Sanierungsplan vorlegen. Laut der Neuen Osnabrücker Zeitung wolle Sanierer Reinhard Wichels dann öffentlich erklären, wie er sich den zukünftigen Weg des Para-Konzerns vorstelle. Die Gläubiger der Paracelsus-Kliniken müssen diesen Sanierungsplan dann absegnen. Der Plan für die Sanierung muss spätestens im März vorliegen. Bis dahin hat die Klinik Zeit, einen Weg aus der Krise zu präsentieren.

Karmann Insolvenz kurz vor dem Abschluss

Die Gläubiger des insolventen Osnabrücker Autobauers Karmann erhalten 40 Prozent ihrer Forderungen zurück. Das hat der Insolvenzverwalter Ottmar Hermann mitgeteilt. Man könne die Insolvenz in diesem Jahr nochmal erheblich vorantreiben und stehe kurz vor dem Abschluss des Verfahrens. Hermann sagte weiter, er sei froh, dass die Insolvenzgläubiger eine Zahlung in erheblicher Höhe auf ihre Forderungen erwarten können. Der Osnabrücker Autobauer Karmann hatte im Jahr 2009 Insolvenz angemeldet.

Paracelsus-Kliniken melden Insolvenz an

Die Paracelsus-Kliniken melden Insolvenz an. Das teilte die Klinik am Donnerstag mit. Der Schritt sei notwendig, um den Paracelsusverbund in ganz Deutschland, dessen Hauptsitz in Osnabrück ist, nachhaltig zu sanieren. Der Betrieb laufe an allen Standorten unverändert weiter. Die Versorgung der Patienten sei gesichert, ebenso die Löhne der rund 5200 Beschäftigten. Der Sanierungsbedarf sei entstanden, nachdem einzelne Standorte erhebliche Verluste eingebracht hätten. Dadurch sei die gesamte Klinikgruppe in eine finanzielle Schieflage geraten. Mit der Insolvenz in Eigenverantwortung wollte man die Paracelsus-Kliniken sanieren und die gesamte Gruppe stärken.

Pläne zur Zukunft von Gesundheitszentrum Bad Laer noch in diesem Jahr

Die Investoren des Gesundheitszentrums in Bad Laer wollen offenbar noch in diesem Jahr erläutern, wie es mit dem Komplex weitergehen soll. Noch seien nicht alle Pläne zu einem Umbau oder neuen Mietern der Flächen in dem Zentrum klar. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Sicher sei bislang nur, dass dort zwei Arztpraxen und auch ein großer Supermarkt schließen werden. Bei einem Discounter sei noch in der Schwebe, wie es weitergeht. Die Investoren aus Berlin hatten den Komplex mit einer Verkaufsfläche von 2.600 m² nach der Insolvenz der vorherigen Eigentümer gekauft.