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Hundehalter muss Schadensersatz für Bissattacke leisten

Das Oberlandeslandesgericht Oldenburg hat einen Osnabrücker zu einer Schadensersatzzahlung verurteilt. Eine Frau aus Dissen am Teutoburger Wald verklagte ihren Bekannten. Auf seiner Geburtstagsfeier wurde sie von seinem Hund gebissen. Die Frau erlitt dadurch sowohl Biss- als auch Riss- und Quetschverletzungen. Das Landgericht Osnabrück verurteilte den Mann zu vollem Schadensersatz. Der Angeklagte ging jedoch in Berufung. Gestern bestätigte das Oberlandesgericht Oldenburg das Urteil. Die Frau habe keine Schuld an der Hundeattacke. Der Halter müsse deshalb vollständig für den Schaden aufkommen.

Staatsanwaltschaft Osnabrück erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Serieneinbrecher

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat Anklage gegen einen Mann wegen gewerbsmäßigen Einbruchdiebstahls erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen in 35 Einbrüchen in Kleider- und Kosmetikgeschäften rund 270.000 Euro erbeutet zu haben. In 12 weiteren Fällen soll es bei einem Einbruchsversuch geblieben sein. Im vergangenen Oktober konnte die Polizei den Mann auf frischer Tat ertappen. Seitdem befindet sich der Mann in Untersuchungshaft. Die zuständige Kammer des Landgerichts Osnabrück muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

Geständnis beim Prozessauftakt um getötetes Baby

Am Landgericht Osnabrück hat gestern der Prozess um einen Mann begonnen, der das Baby seiner Freundin zu Tode geschüttelt haben soll. Bereits am ersten Verhandlungstag hat der Angeklagte die Tat gestanden. Durch seinen Anwalt ließ er eine Erklärung samt Geständnis vortragen. Der Angeklagte muss sich wegen Totschlags verantworten. Im Sommer vergangen Jahres hatte der Mann das Baby seiner Freundin so stark geschüttelt, dass es später an den Folgen gestorben ist. Für den Prozess sind noch zehn weitere Verhandlungstage angesetzt.

Baby geschüttelt – Osnabrücker vor Gericht

Heute beginnt der Prozess gegen einen Osnabrücker, weil er das Baby seiner Lebensgefährtin geschüttelt haben soll. Das Baby starb einige Tage später an den Folgen. Der damals 30-Jährige Mann, sitzt seit der Tat im Sommer vergangen Jahres in Untersuchungshaft. Heute (26.02.) beginnt der Prozess am Osnabrücker Landgericht. Wann mit einem Urteil gerechnet werden kann, ist noch unklar.

Landgericht Osnabrück verurteilt Exhibitionisten

Das Landgericht Osnabrück hat einen Exhibitionisten zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, sich dem Nachbarskind und zwei Frauen mehrfach nackt gezeigt zu haben. Gegen das Urteil am Amtsgericht legte der Mann Berufung ein. Im Berufungsprozess bestätigte das Landgericht Osnabrück nun das Urteil. Die Zeugenaussagen seien glaubwürdig und das Strafmaß angemessen.

Ermittlungen gegen Ex-SS-Mann aus Georgsmarienhütte

Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Ex-SS-Mann aus Georgsmarienhütte übernommen. Das hat das Landgericht in dieser Woche (14.02.) bekanntgegeben.  Der Mann soll als Mitglied der Waffen-SS im Jahr 1941 am Massenmord von knapp 34.000 Juden in der Ukraine beteiligt gewesen zu sein. Bereits im Herbst 2017 habe man beantragt, dass das Verfahren in Celle weitergeführt wird, da an der Stelle solche Fälle zentral bearbeitet werden, sagte ein Sprecher des Osnabrücker Landgerichts.  Am vergangenen Mittwoch wurde die Übergabe des Verfahrens dann offiziell bestätigt.

Heiratsschwindler muss ins Gefängnis

Das Osnabrücker Landgericht hat einen Heiratsschwindler zu anderthalb Jahren Haft verurteilt. Der 50-Jährige Angeklagte soll in sechs Fällen gegenüber Frauen eine Lebenspartnerschaft vorgetäuscht haben. Dabei soll er die Opfer um mehrere tausend Euro betrogen haben. Im Berufungsprozess bestätigte das Osnabrücker  Landgericht gestern das Amtsgericht Bersenbrück in seinem Urteil.

Landgericht verurteilt Serienbrandstifter

Das Landgericht Osnabrück hat gestern (12.02.) einen Serienbrandstifter zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte im vergangenen Jahr in Osnabrück Brände in einem Supermarkt,  in einem Anbau eines Hauses und in einem Mehrfamilienhaus  gelegt. Anschließend rief der 22-jährige Täter jedes Mal selbst bei der Feuerwehr an und meldete die Brände. Als Grund für das hohe Strafmaß nannte das Landgericht, dass sich die Taten allmählich gesteigert haben. Besonders bei der letzten Tat, dem Brand in dem Mehrfamilienhaus, habe es sich um eine gefährliche Art der Brandstiftung gehandelt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Anklage wegen Betrügereien mit Aufladecodes für Mobiltelefone

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat Anklage wegen Betrugs gegen zwei  25Jährige erhoben. In 112 Fällen sollen die Angeklagten durch ihre Betrugsmasche an Aktivierungscodes für Mobiltelefone im Wert von 50.000 Euro herangekommen sein. Sie haben sich am Telefon als Mitarbeiter von Mobilfunkfirmen ausgegeben. Unter dem Vorwand, dass die Codes ungültig seien, haben sie die Mitarbeiter der Ausgabestellen dazu gebracht, die Codes durchzugeben. Wann das Verfahren eröffnet wird, muss nun das Osnabrücker Landgericht entscheiden.

Mann, der Baby geschüttelt haben soll, muss für neuneinhalb Jahre ins Gefängnis

Der Mann aus Melle, der seine kleine Tochter durch Schütteln schwer verletzt haben soll, muss ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte den 26-Jährigen gestern (30.01.) wegen schwerer Körperverletzung zu neuneinhalb Jahren Haft. Die Richter sahen es als erwiesen dann, dass der Mann seine damals vier Monate alte Tochter 2014 heftig geschüttelt haben muss. Das Mädchen habe dadurch schwere Hirnschäden erlitten. Der Angeklagte hatte im Prozess seine Unschuld beteuert.