Beiträge

Ortskernentwicklung 4.0 für fünf Landkreiskommunen

Fünf Gemeinden im Landkreis Osnabrück bekommen Geld für die Entwicklung ihrer Ortskerne. Bersenbrück, Bramsche, Fürstenau, Bohmte –Hunteburg und Ostercappeln erhalten Unterstützung für Projekte, die sie gemeinsam mit Händlern vor Ort entwickelt haben. Alle sollen dazu dienen, Ortskern attraktiver zu machen und zu stärken. Den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung des Landkreises Osnabrück gab es zum vierten Mal.

Wasservögel im Alfsee verendet

Der Landkreis Osnabrück will untersuchen lassen, warum am Alfsee zuletzt viele Wasservögel verendet sind. Experten sollen, Blaualgen oder giftige Lebensmittel Schuld am Tod der Vögel waren. Nach Angaben eines Landkreissprechers seien in den vergangenen Tagen am See vermehrt tote Tiere gemeldet worden – vor allem Wildenten. Dass Geflügelpest der Grund dafür ist, schlossen Experten aus.

Feuer auf Recyclinghof in Ankum

Auf dem Recyclinghof in Ankum hat es gestern (15.08.) gebrannt. Das Feuer sei in einem Berg aus gelben Säcken ausgebrochen, teilt die Feuerwehr mit. Die konnte den Brand löschen, verletzt wurde niemand. Allerdings hätten explodierende Spraydosen die Einsatzkräfte gefährdet. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Awigo sprach in einer Mitteilung vom Glück im Unglück. So sei durch den Einsatz der Feuerwehr Schlimmeres verhindert worden. Aktuell gehe man davon aus, dass sich etwas in einem der Säcke selbst entzündet habe, so die Awigo weiter. Wie hoch der Schaden ist, ist noch unklar.

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Katholische Landvolkhochschule Oesede bekommt schnelles Internet

(PM) Runderneuerte Technik: Die Katholische Landvolkhochschule Oesede (KLVHS) in Georgsmarienhütte erhält schnelles Internet. Der Landkreis Osnabrück fördert den Breitbandausbau mit 15.000 Euro.

Die Leitungen liegen bereits, lediglich die Anschlüsse fehlen noch. Voraussichtlich Ende August werden die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann verfügt die Erwachsenenbildungsstätte im Georgsmarienhütter Stadtteil Oesede über moderne Glasfaserdirektanschlüsse, die Bandbreiten von rund 1 GB/s ermöglichen.

Für Landrat Michael Lübbersmann ist der Ausbau gut angelegtes Geld, zumal der Landkreis die Digitalisierung an Schulen verstärkt vorantreibe: „Wenn wir die Bildungsoffensive mit Leben füllen wollen, dann können wir nicht bei den 18-Jährigen aufhören“, betont der Landrat. Die Landvolkhochschule habe überregionale Bedeutung und leiste mit ihren Angeboten einen wesentlichen Beitrag zum lebenslangen Lernen, ist Lübbersmann überzeugt.

Auch Bürgermeister Ansgar Pohlmann begrüßt die Investition: „Die Landvolkhochschule ist ein überregional ausstrahlender Kompetenz- und Imageträger in der lokalen und überregionalen Bildungslandschaft im Bildungsnetzwerk der Stadt Georgsmarienhütte“. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen auch aus Georgsmarienhütte nähmen die Angebote der Erwachsenenbildungsstätte wahr.

Jährlich besuchen rund 15.000 Menschen die Workshops und Seminare der Einrichtung. Gefördert wird sie nach dem Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetz. „Oesede ist mit seinem Landforum ein wichtiger Ort der Kommunikation und Bildung“, betont Leiter Johannes Buß. Allerdings habe die Internettechnik nicht mehr den Anforderungen genügt. Künftig würden die neuen Medien angemessen in die Veranstaltungsformate integriert, kündigte Buß an.

Bildunterschrift:

Die Bagger rollen derzeit vor der Katholischen Landvolkhochschule Oesede. Über den Stand des Internetausbaus informierten sich jetzt (von links) Thorsten Schoppmeyer (Landkreis Osnabrück), Bürgermeister Ansgar Pohlmann, Landrat Michael Lübbersmann, Michael Vogt (osnatel), Dirk Klekamp (IT-Techniker der KLVHS) sowie Leiter Johannes Buß.

Foto: Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert

Sturmauswirkungen im Landkreis

Im Landkreis Osnabrück hat der Sturm von gestern Auswirkungen gehabt. Bei Melle ist ein Baum auf die Bahngleise gefallen. Das hat den Bahnverkehr in Richtung Osnabrück lahmgelegt. Mittlerweile wurde die Strecke aber wieder freigegeben. Auch in Belm musste die Feuerwehr ausrücken. Hier sind Bäume auf die Straße gefallen. Genauso in Dissen, Glandorf, Hilter und Bad Essen.

AOK Osnabrück fördert Hospizdienste im Landkreis

Die AOK Osnabrück will mehrere Hospizdienste in der Region finanziell unterstützen. In einer Mitteilung heißt es, die Fördersumme gehe z.B. an Hospizdienste in Ankum, Ostercappeln und Quakenbrück. Klaus Hachmeister von der AOK Osnabrück betont die Wichtigkeit der Förderung.

      

Insgesamt beträgt die Fördersumme bei uns in der Region rund 166.000 Euro.

Landrat kritisiert Lücken im Handynetz

Osnabrücks Landrat Michael Lübbersmann hat die Telekommunikationsunternehmen für die lückenhafte Handynetzversorgung kritisiert. Im OS Radio Interview sagte er, man müsse deshalb jetzt auf die Unternehmen einwirken.

      

Weiter sagte er, es gebe immer noch Funklöcher in der Region Osnabrück. Deshalb brauche es weitere Masten, um die mobile Versorgung zu verbessern.

Viele Brände in der Region

In der Region Osnabrück ist es diesen Sommer zu auffällig vielen Bränden gekommen. Das hat Kreisbrandmeister Cornelis van de Water der Neuen Osnabrücker Zeitung gesagt. Demnach habe es seit Mai über 130 kleinere Flächenbrände im gesamten Landkreis gegeben, dazu 26 große Brände. Das sei schon auffällig viel, aber der Trockenheit geschuldet. Er könne sich nicht daran erinnern, dass die Landschaft mal so trocken und verbrannt war wie aktuell. Damit die Feuerwehren dafür in Zukunft gut gerüstet seien, wolle man die Organisation bei der Feuerwehr weiter verbessern.

Wasser aus Flüssen der Region tabu

Der Landkreis Osnabrück bittet die Bevölkerung darum, kein Wasser aus den Flüssen und Bächen der Region abzupumpen. In einer Mitteilung heißt es, das sei wichtig für den Schutz der Gewässer. Die Entnahme mittels Pumpe ohne behördliche Erlaubnis sei sogar strikt untersagt. Aber auch wer eine offizielle Genehmigung zum Abpumpen von Wasser hat, solle möglichst darauf verzichten. Hintergrund für die Aufforderung durch den Landkreis sind die derzeitigen niedrigen Wasserstände bei den Gewässern der Region.

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Wie werden Senioren fit fürs Internet? – Workshop im Kreishaus

(PM) Auch im Alter ins Internet: Mit dem Thema „Online älter werden oder analog abgehängt“ haben sich jetzt die Seniorenvertretungen und die Seniorenbeauftragten der Kommunen im Landkreis sowie aus der Stadt Osnabrück im Rahmen eines Workshops beschäftigt. Fazit der Veranstaltung im Kreishaus am Schölerberg: Um älteren Menschen die oft vorhandene Scheu vor der digitalen Welt zu nehmen, sollen verstärkt Lotsen qualifiziert werden, die bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Als Leiterin des Workshops referierte die EDV-Dozentin Heike Hellmeister einige Zahlen zur Nutzung des Internets im Alter. Demnach seien in der Altersstufe zwischen 60 und 64 Jahren 87 Prozent regelmäßig online, bei Menschen zwischen 75 und 79 Jahren sinke der Anteil auf 22 Prozent und von den über 80-jährigen seien nur noch elf Prozent im Internet unterwegs. Die Dozentin begründete diese Zahlen vor allem mit der beruflichen Nutzung des Internets, die für die heute alten Menschen während ihrer Berufstätigkeit noch keine Rolle gespielt habe.

Die Seniorenbeauftragten waren sich einig, dass das Internet aber auch und gerade für die älteren Menschen viele Vorteile biete. So könne der Kontakt zu Verwandten zum Beispiel über E-Mails oder Video-Telefonate gehalten werden und auch bei Verbraucherinformationen, Einkäufen, dem Online-Banking oder der Reiseplanung biete das Internet viele Erleichterungen. Für ihre tägliche Arbeit nahmen die Teilnehmer des Workshops den Impuls mit, den Senioren die digitale Technik durch ganz praktisches Ausprobieren näher zu bringen. Die Runde entwickelte dabei die Idee, so genannten „Techniklotsen“ zu qualifizieren, die immer dann weiterhelfen können, wenn keine Kinder oder Enkel diese Aufgabe übernehmen können.

Foto: Landkreis Osnabrück/Hermann Pentermann