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Naturschutzpreis 2018 wird heute verliehen

Die Stadt und der Landkreis Osnabrück verleihen heute den Naturschutzpreis 2018. Mit dem Preis wird ausgezeichnet, wer seltenen oder schützenswerten Tierarten an seinem Haus oder Hof eine Möglichkeit bietet, zu leben. Der Natuschutzpreis des Landkreises Osnabrück wird in diesem Jahr acht Mal verliehen, die Stadt Osnabrück ehrt 4 Tierschützer.

Gehölzarbeiten an der K162 in Kettenkamp

(PM) Ab Montag, 19. November, werden auf der K162 (Berger Straße, Kettenkamper Straße) in Kettenkamp Gehölzarbeiten durchgeführt. Sie dauern bis zum 23. November und dienen als  Vorbereitung für die Straßenbauarbeiten und die Neuanlage eines Radwegs im Jahr 2019.

Für die Arbeiten wird der Bereich zwischen Friedhof Kettenkamp und K119 (Restruper Straße) voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke wird ausgeschildert. Der Anliegerverkehr wird so weit wie möglich aufrechterhalten. Der Straßenbau wird nach der Winterperiode im Frühjahr 2019 beginnen.

Der Landkreis Osnabrück bittet um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen.

Achtung, Tierseuche!: Bei der Übung zum angenommenen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest wurden auch spezielle Schilder aufgestellt. 	Foto: Landkreis Osnabrück/Luisa Schollek

Übung simuliert Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Osnabrück

(PM) Was tun, wenn die Afrikanische Schweinepest kommt? Mit einer großen Tierseuchenübung haben die Veterinäre des Landkreises Osnabrück gemeinsam mit der Feuerwehr, der Polizei und der Jägerschaft im neuen Logistikzentrum Nord in Bersenbrück jetzt den Ernstfall geprobt: Ausgangspunkt der Übung war der angenommene Fund eines infizierten toten Wildschweines auf dem ehemaligen Militärgelände in Bramsche-Achmer. Kreisrat Winfried Wilkens zog am Ende des ersten Tages der Übung eine positive Bilanz: „Wir haben gesehen, dass unser Krisenstab das Geschehen gut im Griff hat. Wir haben aber auch einige kleine Dinge gesehen, die sich optimieren lassen.“

Zusammenarbeit auf dem Prüfstand

Hintergrund: In Belgien breitet sich die Afrikanische Schweinepest unter Wildschweinen aus und damit wächst die Gefahr einer Einschleppung nach Deutschland. Mit dieser Übung bereiten sich die Behörden deshalb auf einen eventuellen Seuchenausbruch in Deutschland vor. Ziel der Übung ist die Überprüfung der Meldesysteme und der kreis- und bundesländerübergreifenden Zusammenarbeit der Behörden. Beteiligt sind Veterinäre und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreise Osnabrück und Steinfurt sowie des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen.

Bergung im Gelände: Bei der Tierseuchenübung des Landkreises Osnabrück ging der Krisenstab vom Fund eines mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Wildschwein-Kadavers aus, der in Bramsche-Achmer geborgen werden musste. Foto: Landkreis Osnabrück/Luisa Schollek

Bergung im Gelände: Bei der Tierseuchenübung des Landkreises Osnabrück ging der Krisenstab vom Fund eines mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Wildschwein-Kadavers aus, der in Bramsche-Achmer geborgen werden musste.
Foto: Landkreis Osnabrück/Luisa Schollek

Nach der Meldung des angenommenen positiv getesteten Wildschweinfundes wurden vor Ort der Kadaver gesichert und im Logistikzentrum Nord der Krisenstab einberufen. Erstmals konnte bei dieser Übung die Ausstattung des Neubaus in Bersenbrück ganz praktisch getestet werden, wie Jörg Fritzemeier als Leiter des Veterinärdienstes für Stadt und Landkreis Osnabrück betont: „Die neuen Räume und die technische Ausstattung unseres Zentrums für den Nordkreis haben ihre Belastungsprobe gut bestanden.“ Mit einer speziellen Software, der zentralen Tierseuchendatenbank des Friedrich-Loeffler-Instituts, wurden Restriktionsgebiete unter Berücksichtigung der lokalen Verhältnisse definiert. Eine Rolle spielen dabei zum Beispiel verschiedene Abstandszonen zum Fundort des infizierten Tieres, innerhalb derer bestimmte Maßnahmen ergriffen werden müssen. Da die Restriktionsgebiete aufgrund ihrer Größe bis in den Nachbarkreis Steinfurt reichen, beruft dieser seinerseits seinen Krisenstab ein, welcher in enger Absprache mit dem Kreis Osnabrück arbeitet.

Die mehrtägige Übung ist bewusst so angelegt, dass zwei benachbarte Kreise aus verschiedenen Bundesländern – der Kreis Osnabrück in Niedersachsen und der Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen – betroffen sind und die Aktivitäten im Falle eines Ausbruchs gemeinsam umsetzen. Bei einem Seuchenausbruch im Grenzgebiet zweier Bundesländer müssen die betroffenen Behörden eng zusammenarbeiten, um eine wirksame Bekämpfung der Tierseuche sicherstellen zu können.

Hintergrundinformationen Afrikanische Schweinepest (ASP):
Die ASP ist eine meist tödliche Viruserkrankung von Haus- und Wildschweinen, die ihren Ursprung in Afrika hat. Eine Ansteckung erfolgt vor allem über direkten Kontakt, Körperflüssigkeiten, infizierte Gegenstände oder über Lebensmittel, die virushaltiges Schweinefleisch enthalten. In Afrika übertragen auch Lederzecken die ASP, die Zecken spielen hierzulande aber keine Rolle. Seit 2014 breitet sich die über Warenverkehr oder Reisende eingeschleppte Seuche in Osteuropa unter Wild- und Hausschweinen aus, seit September 2018 sind Wildschweine in Belgien betroffen. Menschen oder andere Tiere können daran nicht erkranken. Es handelt sich um eine schwere Allgemeinerkrankung der Schweine ohne eindeutige Symptome, daher kann eine Diagnose nur im Labor gestellt werden.

100 Kilo Marihuana in Pferdetransporter geschmuggelt

Polizei und Zoll haben bei einer Kontrolle im Landkreis Osnabrück rund 100 Kilogramm Marihuana in einem Pferdetransporter entdeckt. Die beiden Fahrer des Transporters wurden festgenommen und sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Sie sollen mindestens drei Mal mit dem Wagen nach Spanien gefahren sein, um Drogen nach Deutschland zu schmuggeln. Die Ermittler durchsuchten auch mehrere Wohnungen und fanden dort weitere Drogen, außerdem mehr als 50.000 Euro Bargeld.

Fleischproben aus Bad Iburger Schlachthof unauffällig

Der Landkreis Osnabrück hat seine Untersuchungen an dem in die Kritik geratenen Schlachthof in Bad Iburg abgeschlossen. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, seien bei dem Fleisch keine Auffälligkeiten gefunden worden. Allerdings hätten die Käufer das zum Großteil schon verarbeitet. Nur zwei Kunden des Schlachthofes hätten noch Fleisch von dort vorrätig gehabt, die Proben seien ohne Ergebnis geblieben. Im Oktober hatte eine Tierschutzorganisation Aufnahmen aus dem Schlachthof veröffentlicht, die zeigten, wie Tiere dort gequält wurden. Der Landkreis hatte den Hof daraufhin geschlossen.

Prostituierte im Landkreis Osnabrück festgenommen

Osnabrücker Zöllner haben im Landkreis eine Prostituierte festgenommen. Die Beamten hatten ein Bordell kontrolliert und dabei festgestellt, dass der Pass der Frau gefälscht war. Sie hatte angegeben, aus Rumänien zu kommen, tatsächlich ist sie aber Albanerin. Weil sie unerlaubt als Prostituierte gearbeitet hatte, wurde sie festgenommen. Gegen sie ermittelt nun die Polizei wegen Urkundenfälschung und des Verdachts auf illegalen Aufenthalt in Deutschland. Auch gegen die Betreiber des Bordells laufen Ermittlungen.

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Gesundheitsminister Spahn in Merzen zu Besuch

(PM) Es ist eines der Zukunftsthemen für den ländlichen Raum: Gibt es Wohnmodelle, die für alle Wechselfälle des Lebens eine Betreuung und Versorgung ermöglichen? Eine Antwort bietet das Gemeinschaftshaus St. Franziskus in Merzen, das im Juli 2017 eröffnet wurde. Das Konzept ist offensichtlich über die Grenzen des Osnabrücker Landes hinaus von Interesse: Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit, besuchte jetzt die Einrichtung.

Die Besonderheit des Gemeinschaftshauses: Es sind verschiedene Einrichtungen aus dem Gesundheits- und Pflegebereich unter einem Dach vereint: eine Hausarztpraxis, eine Praxis für Physiotherapie und Reha-Sport, ein ambulanter Pflegedienst, eine ambulant betreute Hausgemeinschaft mit 15 Wohnungen sowie eine Tagespflege mit 27 Plätzen.

Der Bundesminister konnte sich vor Ort davon überzeugen, wie gut Hausarzt und ambulanter Pflege miteinander vernetzt sind und Daten zur Beurteilung des Gesundheitszustandes eines Patienten austauschen können. „Das Gemeinschaftshaus St. Merzen ist ein gutes Beispiel dafür, wie die pflegerische und gesundheitliche Versorgung Hand in Hand gehen sollten. Auch die Chancen der Digitalisierung werden hier sinnvoll genutzt – das verbessert die Gesundheitsversorgung der pflegebedürftigen Menschen ganz konkret“, sagte Spahn.

Der Besuch des Bundesministers bot auch den passenden Rahmen, um das Projekt „Bildschirmpflege Merzen“ vorzustellen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Pflege und Medizin weiter zu verbessern, das Potential der Pflegedienste, die nah am Menschen sind, zu nutzen und diese gleichzeitig von Routineaufgaben zu entlasten. Wie wird dieses Vorhaben umgesetzt? Im Gemeinschaftshaus ist eine Telemonitoringplattform installiert worden, auf der alle Informationen von Pflege und Hausarzt zusammenlaufen. Dazu erfolgt die Erfassung von Informationen durch selbstauswertende Geräte über den Gesundheitszustand oder Krankheitsverlauf (etwa Blutdruck, EKG oder Blutzucker).

An dem Termin nahm auch Matthias Selle teil. Der Kreisrat sagte zum Projekt: „Es besitzt einen wegweisenden Charakter. Die digitale Schnittstelle zwischen Hausarzt und ambulantem Pflegedienst nutzt die vorhandenen Strukturen und Möglichkeiten, die gerade in einem Flächenlandkreis wie Osnabrück von besonderer Bedeutung sind.“

Foto: Landkreis Osnabrück/Uwe Lewandowksi

Stadt und Landkreis Osnabrück zeichnen familienfreundliche Unternehmen aus

22 Unternehmen aus der Region sind neuerdings offiziell „familienfreundliche Arbeitgeber“. Das ist ein Qualitätssiegel, mit dem Stadt und Landkreis Unternehmen auszeichnen, die es ihren Mitarbeitern ermöglichen, Arbeit und Familie gut miteinander zu vereinbaren, z.B. durch ein Betreuungsangebot für Kinder oder flexible Arbeitszeiten. Das Qualitätssiegel „familienfreundlicher Arbeitgeber“ gibt es seit gut einem Jahr. Insgesamt haben es bisher gut 60 Unternehmen bekommen.

Weniger Langzeitarbeitslose im Landkreis

Im Landkreis Osnabrück ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen leicht gesunken. Das hat die kommunale Arbeitsvermittlung MaßArbeit begannt gegeben.  Demnach habe man im Oktober 2940 Empfänger von Arbeitslosengeld 2 registriert. Das sind leicht weniger als noch im September. MaßArbeit Vorstand Siegfried Averhage nennt einen der Gründe:

      O-Ton Siegfried Averhage Arbeitslosenzahlen

Außerdem sagte er, die Unternehmen im Landkreis würden auch weiterhin mit steigenden Erlösen rechnen und deshalb mehr Personal einstellen.

Weniger Langzeitarbeitslose im Landkreis

(PM) Die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen im Landkreis Osnabrück ist im laufenden Monat gesunken: Die MaßArbeit registrierte im Oktober 2940 arbeitslose Empfänger von Arbeitslosengeld (ALG) II, im Vormonat waren es noch 2969 Menschen. „Die Wirtschaftsregion Osnabrücker Land wird von einem starken Mittelstand getragen“, so MaßArbeit-Vorstand Siegfried Averhage. Die mittelständischen Unternehmen hätten als Arbeitgeber noch einmal deutlich an Bedeutung gewonnen: „das hat auch die aktuelle Befragung der Förderbank KfW unterstrichen“, sagte Averhage. Die Unternehmen rechneten weiter mit steigenden Erlösen und stellten daher Personal ein.