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Jobcenter fordern mehr Geld

Die Jobcenter der Region fordern mehr Geld für die Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit. Nicole Anell, die stellvertretende Geschäftsführerin des Jobcenters Osnabrück, sagte der Neue Osnabrücker Zeitung, eine Senkung der Anzahl der Langzeitarbeitslosen Menschen sei nur zu erreichen, wenn den Jobcentern die Mittel für Personal und Eingliederungsqualifizierung auf Dauer zur Verfügung gestellt werden. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hatte zuletzt stagniert.

Ende von Tempo 70 Versuch im Landkreis

Der Landkreis Osnabrück hebt den Tempo 70 Versuch wieder auf. Die entsprechenden Tempo 70 Schilder werden dazu wieder abgebaut, teilte der Landkreis jetzt mit. In dem dreijährigen Versuch wurde getestet, ob sich die Anzahl der schweren Baumunfälle verringern lässt. Weil jede Strecke einzeln bewertet wurde, bleiben manche Beschränkungen aber bestehen. Wo das nicht der Fall ist, gilt wieder Tempo 100.

Schild des Landkreises Osnabrück am Unfallort aufgestellt

Der Landkreis Osnabrück will mit einer Aktion für mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr aufrufen. Hierfür wurde auf der B65 zwischen Wehrendorf und Leckermühle ein Schild mit der Aufschrift „Vorsicht: Genau hier tödlicher Unfall“ erbaut. Erst in der vergangenen Woche ist ein 61-Jähriger Autofahrer an genau dieser Stelle ums Leben gekommen.  Man wolle mit dieser Aktion niemanden die Schuld zuweisen, sondern an den schlimmen Unfall erinnern, solange er noch präsent ist, sagt Kreisrat Winfried Wilkens. Das Schild soll die Verkehrsteilnehmer aufrufen, ihr eigenes Fahrverhalten zu überdenken.  Um zu verhindern, dass sich die Autofahrer an dieses Schild gewöhnen, soll es rechtzeitig wieder abgebaut werden.

Projekt Tandem gestartet

Mit dem neuen Projekt Tandem sollen niederländische und deutsche Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende ab sofort zusammenarbeiten. Kunst und Kultur seien perfekte Brückenbauer, um Menschen über die Grenzen hinweg miteinander zu verbinden, sagt Projektleiter Johan Godschalk. In den nächsten drei Jahren sollen die Künstler sich in Gruppen, sogenannten Tandems, mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Tandem ist Teil des INTERREG V A Projekts an dem sich unter anderem Stadt und Landkreis Osnabrück beteiligen. Finanziell unterstützt wird es unter anderem durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Alte Kennzeichen zurück?

Im Landkreis Osnabrück soll über die Rückkehr der alten Auto-Kennzeichen diskutiert werden. Im März will der Kreistag über eine Wiedereinführung der alten Kennzeichen MEL, BSB und WTL diskutieren. Zurzeit gibt es nur das Kennzeichen OS. Seit 2012 dürfen Landkreise in ganz Deutschland selbst entscheiden, ob Altkennzeichen wieder erlaubt werden. Bislang wurde eine solche Wiedereinführung durch die Politik abgelehnt. Die Identifikation mit dem Landkreis Osnabrück könne verloren gehen.

Kritik an geplantem Busticket für Oberstufenschüler

Die Grünen und die Linken haben das geplante Busticket für Oberstufenschüler im Landkreis Osnabrück kritisiert. Die Kritik richtet sich vor allem gegen Martin Bäumer, den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Kreistag. Bäumer habe gelogen und die Wähler an der Nase herumgeführt. Mit diesen drastischen Worten haben die Fraktionschefs von Grünen und Linken auf die Ankündigung reagiert, dass ab dem kommenden Schuljahr ein sogenanntes  Landkreisticket eingeführt werden soll. Das kostet Schüler der Oberstufe knapp 24 Euro im Monat. Im Wahlkampf 2016 hatte Bäumer noch versprochen, dass Oberstufenschüler künftig die Busse in der Region kostenlos benutzen dürfen. Dieses Wahlversprechen habe Bäumer jetzt eindeutig gebrochen, so Grünen-Fraktionschef Rainer Kavermann. Bäumer wehrt sich gegen die Kritik. Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung nannte er zu hohe Kosten für den Landkreis als Grund gegen ein kostenloses Ticket. Wenn das Geplante zu teuer werde, müsse man erstmal etwas kleiner anfangen, so Bäumer. Das beschlossene Landkreisticket bringe schon deutliche Verbesserung für die Oberstufenschüler. Der Kreiselternrat sieht das ähnlich: Er bezeichnet das Ticket als Schritt in die richtige Richtung, wünscht sich aber, dass die Kosten für das Busfahren für Schüler in Zukunft weiter gesenkt werden.

Landkreis Osnabrück mit deutlich weniger Schulden

Der Landkreis Osnabrück hat deutlich weniger Schulden. Das hat der Finanzausschuss des Kreistags bei Vorstellung des Haushalts für 2018 bekannt gegeben. Die Schulden lägen derzeit bei 30 Millionen Euro. Das sei ein historischer Tiefstand, sagte Landrat Michael Lübbersmann. Der Grund dafür sei die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Deshalb möchte Landkreis auch im Jahr 2018 keine weiteren Schulden machen.

Auszeichnung für Quakenbrücker Hasetalschule

Die Quakenbrücker Hasetalschule wurde mit dem „Schule auf Kurs“ Zertifikat ausgezeichnet. Die Arbeitsvermittlung MaßArbeit verleiht die Auszeichnung für besonderes Engagement gegen Schulverweigerung. In einer Mitteilung heißt es, an der Schule gebe es ein Expertenteam zum Thema Schulverweigerung, eine ausgeprägte Willkommenskultur, intensives soziales Lernen und einen strukturierten, transparenten Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen. Deshalb habe man die Schule mit dem „Schule auf Kurs“ Zertifikat ausgezeichnet, so MaßArbeit-Vorstand Sabine Ostendorf.

Glasfaserausbau an Landkreis-Schulen

Die Schulen in Trägerschaft des Landkreises Osnabrück erhalten einen Glasfaseranschluss. Als erstes wird die „Berufsbildende Schule an der Brinkstraße“ in Osnabrück angeschlossen. Weitere Schulen sollen in den kommenden Monaten folgen. Laut dem Landkreis schaffe man damit die Rahmenbedingungen für die Digitalisierung der Schulen. Eine moderne Ausstattung sei eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass junge Menschen die bestmögliche Ausbildung erhalten. Die Glasfaseranschlüsse seien deshalb eine Investition in die Zukunft.

Landkreis Osnabrück kritisiert Stromtrassen-Planung

Der Landkreis Osnabrück hat die geplante Stromtrasse von Cloppenburg nach Merzen kritisiert. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Landkreis Cloppenburg heißt es, dass bei der Planung eine autobahnnahe Trassenführung nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Der Landkreis Osnabrück hatte genau das aber vorgeschlagen. Landrat Michael Lübbersmann sagte außerdem, dass die Stromtrassen teilweise auch durch die Erde führen könnten. Auch das habe keine ausreichende Berücksichtigung gefunden.