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Neun Millionen Euro jährlich für Lehrerausbildung

Ein neues Ausbildungskonzept für angehende Lehrer wird vom Land Niedersachsen mit jährlich neun Millionen Euro gefördert. Bereits seit vier Jahren wird das Masterstudium für Grund-, Haupt- und Realschullehrer unter anderem an den Universitäten Osnabrück und Vechta angeboten. Dieser Studiengang habe sich laut des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums bewährt. Neben dem zweijährigen Studium muss auch ein 18-wöchiger Praxisblock an einer Schule absolviert werden. Ziel der Förderung ist es, dem akuten Lehrermangel entgegenzuwirken und junge Menschen für den Beruf des Lehrers zu begeistern.

Untersuchung zum Lehrkräftebedarf an der Universität Osnabrück

Um den Lehrkräftebedarf an berufsbildenden Schulen in Zahlen zu fassen, hat an der Universität Osnabrück im Auftrag des Stiftungsverbandes für die Deutsche Wissenschaft eine Untersuchung begonnen. Ziel des Projekts ist es, genau sagen zu können, wie viele Lehrer im Moment, aber auch zukünftig im gewerblich-technischen Lehramt benötigt werden. Erste Ergebnisse werden für das Frühjahr 2019 erwartet.

2.900 Lehrer in Niedersachsen müssen ab heute stundenweise Personallöcher füllen

Das Kultusministerium hatte am Donnerstag beschlossen, dass unter anderem rund 750 Gymnasiallehrer landesweit auch an anderen Schulen unterrichten müssen. Bis zu den Sommerferien sollen sie die fehlenden Lehrer an den niedersächsischen Schulen ersetzen. Grund für den Lehrermangel ist, dass die Zahl der neu eingestellten Lehrer nicht die Zahl der in Pension gegangen Lehrer abdeckt. Hierdurch kam es vermehrt zu Unterrichtsausfällen.