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Aus für Diskothek Naava in Melle

Die Diskothek Navaa in Melle wird nicht wieder geöffnet. Das bestätigte die Stadt Melle am Dienstag der Neuen Osnabrücker Zeitung. Der Eigentümer des Grundstücks, auf dem die Diskothek steht, habe dem Betreiber gekündigt, weil der Insolvenz angemeldet und keine Pacht mehr gezahlt habe. Wegen Sicherheitsmängeln war das Navaa seit Anfang März geschlossen. Davor hatte es immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, u.a. wegen Massenschlägereien. Außerdem ermittelt die Steuerfahndung wegen Unregelmäßigkeiten.

Beteiligungsverfahren für 380-KV-Leitungen

In der Region Osnabrück beginnt erneut ein Beteiligungsverfahren für die geplante 380-KV-Höchstspannungsleitung von Gütersloh nach Wehrendorf. Die Unterlagen dazu sollen bald in den betroffenen Kommunen ausliegen. Das teilt das Amt für regionale Landesentwicklung mit. Wann und wo die Unterlagen ausliegen, werden die Städte und Gemeinden bekannt geben. Das betrifft in der Region Osnabrück die Stadt Osnabrück, außerdem Georgsmarienhütte, Melle, Bissendorf und Hilter. Bürger und Anwohner können dann Stellung nehmen, um etwa Bedenken zu äußern. Bedenken gegen eine 380-KV-Leitung gibt es immer wieder,vor allem wegen möglicher Gesundheitsgefahren von Freileitungen. Einen Teil der Leitungen will der Betreiber als Erdkabel verlegen.

Pfarreiengemeinschaft in Melle bekommt neue Gemeindeleitung

Die Katholische Pfarreiengemeinschaft Wellingholzhausen/ Gesmold in Melle bekommt eine neue Gemeindeleitung. Das haben die Gremien der Pfarreiengemeinschaft jetzt beschlossen. Ab Ende des Jahres soll aber nicht ein Pfarrer, sondern ein so genannter Pfarrbeauftragter die Gemeinde leiten. Also ein pastoraler Mitarbeiter, der nicht zum Priester geweiht wurde. Das Kirchenrecht ermögliche laut der Gemeinde diesen Schritt wenn es nicht genügend Priester zur Leitung der Gemeinde gibt. Der aktuelle Pfarrer in Melle, Jörg Ellinger, wird Anfang Oktober in eine andere Pfarreiengemeinschaft wechseln.

Trasse durch Osnabrück wird unterirdisch verlegt

Die geplante Stromtrasse zwischen Melle und Osnabrück ist nur in Osnabrück unterirdisch. Das hat der Netzbetreiber Amprion am Mittwoch mitgeteilt. Zwischen Melle und dem Sandforter Berg soll eine Freileitung realisiert werden. Nur auf der restlichen Strecke bis zum Umspannwerk Osnabrück-Lüstringen ist eine Erdverkablung vorgesehen. Der Leitungs-Abschnitt in Osnabrück ist Teil einer längeren Trasse. Sie soll weiterführen bis Gütersloh.

Bus prallt in Melle frontal gegen einen Baum

Im Melle ist ein 40-Jähriger Busfahrer heute bei einem Unfall im Bus eingeklemmt worden. Der Mann fuhr während einer Leerfahrt am Morgen in Richtung Buer. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Bus nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dann erst gegen eine Mauer und danach frontal gegen einen Baum. Der Fahrer wurde im Bus eingeklemmt und leicht verletzt. Er musste von der Feuerwehr befreit werden. Es entstand ein Sachschaden von 30.000 Euro. Während der Bergungsarbeiten wurde die Barkhauser Straße bis zum Vormittag gesperrt.

Lebensbedrohlich verletzter Mann auf einer Raststätte bei Melle

Auf einer Raststätte bei Melle ist ein Mann gestern Abend lebensbedrohlich verletzt worden. Der 50-jährige Fahrer eines Transporters war laut Polizeiangaben gerade dabei den Motorraum seines Fahrzeugs zu kontrollieren, als er von einem LKW erfasst wurde. Der LKW Fahrer habe den Mann beim Rückwärtsfahren übersehen. Der 50-Jährige wurde zwischen dem Transporter und dem Lastwagen eingeklemmt und lebensbedrohlich verletzt.

Falschgeld entdeckt

Bei einer Fahrzeugkontrolle auf der A30 hat die Polizei Osnabrück 322.000 Euro Falschgeld entdeckt. Die Beamten hielten gestern Abend das Auto an der Autobahnabfahrt Melle an. Die beiden Insassen behaupteten, von dem Geld in den Niederlanden Blumen und Gewächse kaufen zu wollen. Vor Ort hätten sie sich jedoch gegen den Kauf entschieden, da die Pflanzen im Internet günstiger zu bestellen seien. Das Falschgeld wurde sichergestellt. Gegen die Insassen des Autos wurde ein Verfahren wegen Geldfälschung eingeleitet.

Mann, der Baby geschüttelt haben soll, muss für neuneinhalb Jahre ins Gefängnis

Der Mann aus Melle, der seine kleine Tochter durch Schütteln schwer verletzt haben soll, muss ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte den 26-Jährigen gestern (30.01.) wegen schwerer Körperverletzung zu neuneinhalb Jahren Haft. Die Richter sahen es als erwiesen dann, dass der Mann seine damals vier Monate alte Tochter 2014 heftig geschüttelt haben muss. Das Mädchen habe dadurch schwere Hirnschäden erlitten. Der Angeklagte hatte im Prozess seine Unschuld beteuert.

Landkreis fördert Berufsschulen

Der Landkreis Osnabrück fördert Berufsschulen in der Region mit rund 1,8 Millionen Euro. Vertreter von CDU, SPD, FDP und UWG einigten sich bei ihrer Klausurtagung in Ankum darauf, ein zusätzliches Investitionsprogramm einzurichten. Von dem zusätzlichen Geld profitieren vier Berufsschulen, deren Träger der Landkreis ist. Die sind in Fürstenau, Melle, OS-Haste und OS-Brinkstraße. Dadurch will der Landkreis die Ausbildung in der Region verbessern und so die Wirtschaftskraft stärken, teilten die Kreistagsvorsitzenden von CDU und SPD, Martin Bäumer und Thomas Rehme mit.

Drogenfund in Melle bei Fahrzeugkontrolle

Die Polizei in Melle hat bei einer Fahrzeug-Kontrolle Drogen gefunden. Laut der Polizei habe man einen 27-Jährigen kontrolliert und dabei zunächst festgestellt, dass er ohne Führerschein unterwegs war. Bei einer Durchsuchung des Wagens wurden außerdem 200 Gramm Marihuana sichergestellt. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Mannes wurden weitere Drogen sichergestellt.