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Reaktionen auf Zugausfälle bei der NordWestBahn

Mit einer Forderung nach mehr Personal reagiert die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) auf Zugausfälle bei der NordWestBahn. Laut Frank Bems, dem Vorsitzenden der GDL-Ortsgruppe Osnabrück fehlen bundesweit rund 1.200 Lokführer. Eine dünne Personaldecke könne bei erhöhtem Krankenstand nicht mehr aufgefangen werden. Die NordWestBahn weist diese Kritik zurück. Es gebe Fälle, für die könne man keine Reserven einplanen, so eine Sprecherin gegenüber der Zeitung. Weil viele Lokführer krank sind, waren in den vergangenen Tagen immer wieder Züge der NordWestBahn in der Region ausgefallen.

VLO Haller Willem Infoanzeiger 061218

In Echtzeit informiert: Neue Displays entlang der Bahnstrecke des Haller Willem

(PM) Abfahrtszeiten des Haller Willem im Blick: An sechs Bahnsteigen entlang der Strecke des Haller Willem sind sogenannte Dynamische Fahrgast-Informationsanzeiger (DFI-Anzeiger) installiert worden. Diese Anzeiger zeigen in Echtzeit die verbleibende Zeit bis zur Ankunft des Zuges je Richtung an und berücksichtigen dabei mögliche Verspätungen oder aber Zugausfälle, so die Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück.

Echtzeit bedeutet dabei, dass aktuelle Informationen von den Zügen über die Leitstelle der Nordwestbahn an die DFI-Anzeiger an den Bahnsteigen weitergegeben werden. Diese Anzeiger lösen die nicht mehr zeitgemäße Information der Fahrgäste mittels Durchsagen per Lautsprecher ab. Zusätzliche werden für Sehbehinderte auch Text-to-Speech-Taster angebracht, die auf Tastendruck die Anzeige vorlesen. Diese Qualitätsverbesserung wird mit Mitteln nach dem Niedersächsischen Nahverkehrsgesetz gefördert.

Foto: Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert

Weiter Zugausfälle bei der NordWestBahn

Bei der NordWestBahn fallen auch heute wieder Züge aus. Grund ist, dass nach wie vor viele Lokführer krank sind. Ein Sprecher des Unternehmens sagte dem NDR, dass aktuell ein Viertel aller Lokführer fehle. Deswegen könnten einzelne Züge nicht fahren. Betroffen sind u.a. die Linien zwischen Osnabrück und Vechta und Osnabrück und Bremen. Bereits in der vergangenen Woche war der Krankenstand bei den Lokführern so hoch, dass einzelne Züge ausfielen. Auch in den kommenden Tagen rechnet die NordWestBahn mit weiteren Ausfällen.

RB 58:

Die NWB 82258 von Bremen Hbf (Abfahrt 13:22 Uhr) nach Osnabrück Hbf.

Die NWB 82266 von Vechta (Abfahrt 18:26 Uhr) nach Osnabrück Hbf.

Die NWB 82275 von Osnabrück Hbf (Abfahrt 20:26 Uhr) nach Vechta.

RE 18:

Die NWB 82390 von Oldenburg (Abfahrt 12:59 Uhr) nach Osnabrück Hbf.

Zugausfälle bei der NordWestBahn

Im Regionalverkehr der NordWestBahn fallen heute einige Züge aus. Grund ist, dass der Bahn Lokführer fehlen, weil viele krank sind. Betroffen von den Ausfällen sind einzelne Züge der Linien RB18 zwischen Osnabrück und Wilhelmshaven und der RB58 zwischen Osnabrück und Vechta.  Die Fahrgäste werden gebeten spätere Züge zu nehmen. Betroffen von den Ausfällen sind laut NordWestBahn folgende Züge:

RB 18:

Die NWB 82323 aus Osnabrück (Abfahrt 15:01 Uhr) nach Wilhelmshaven.

Die NWB 82326 aus Wilhelmshaven (Abfahrt 18:29 Uhr) nach Osnabrück.

Die NWB 82335 aus Osnabrück (Abfahrt 21:01 Uhr) nach Oldenburg.

RB 58:

Die NWB 82266 aus Vechta (Abfahrt 18:29 Uhr) nach Osnabrück.

Die NWB 82275 aus Osnabrück (Abfahrt 20:26 Uhr) nach Vechta.

Beinahe-Crash zwischen Transporter und Zug bei Quakenbrück

Mit einem blauen Auge davon gekommen ist an einem Bahnübergang bei Quakenbrück der Fahrer eines Kleintransporters. Der Mann wollte nahe der B68 über Gleise der Bahnstrecke Osnabrück-Cloppenburg fahren. Weil er eigenen Angaben zufolge in die tiefstehende Sonne blickte, übersah er das rote Warnlicht am Bahnübergang, fuhr darüber und durchbrach dabei eine Halbschranke. Der Fahrer eines heranfahrenden Zuges der Nordwestbahn bekam das mit und leitet eine Schnellbremsung ein. Als der Zug hinter dem Bahnübergang zum Stehen kam, stand der Transporter ebenfalls schon hinter dem Übergang.

Nordwestbahn bekommt größten Auftrag der Unternehmensgeschichte

Das Osnabrücker Eisenbahnunternehmen Nordwestbahn (NWB) übernimmt das Netz der S-Bahn Hannover. Ab Ende 2021 fahren Züge der NWB dann im Großraum Hannover und teils darüber hinaus – ein entsprechender Vertrag gilt bis 2034. Pro Jahr werden die Züge mehr als neun Millionen Kilometer fahren. Der Vertrag, den die NWB abgeschlossen hat, hat einen Gesamtwert von 1,5 Milliarden Euro. Es ist der größte Auftrag in der Geschichte des Osnabrücker Bahnunternehmens. Rolf Erfurt, Vorsitzender der NWB-Geschäftsführung, nannte den Auftrag einen „Meilenstein für die Zukunft“.

NordWestBahn steht vor Übernahme des S-Bahn-Angebots in Hannover

Das Osnabrücker Unternehmen NordWestBahn (NWB) steht offenbar kurz davor, den S-Bahn-Verkehr in Hannover und Umgebung zu übernehmen. Das berichtet der NDR und beruft sich auf Informationen der Zeitung “Neue Presse” aus Hannover. Demnach entscheidet die Regionsversammlung in Hannover am Diensat in einer Woche (8.Mai.) darüber, ob die Nordwestbahn den Zuschlag bekommt. Sollte das der Fall sein, würde die NWB nach Jahrzehnten die Deutsche Bahn als S-Bahn-Dienstleiter in der Landeshauptstadt und der Region Hannover ablösen. Stellungnahmen von der Deustchen Bahn oder der NordWestBahn dazu gibt es bislang nicht.

Vollbremsung wegen Mann im Gleisbett

Wegen eines Mannes auf den Gleisen hat ein Zug der Nordwestbahn in Osnabrück gestern eine Vollbremsung machen müssen. Der Mann hielt sich im Bahnhof Sutthausen im Gleisbett auf. Weil er auf Warnsignale eines Zuges nicht reagierte, musste der Zugführer eine Vollbremsung einleiten. Der Mann stieg dann aus dem Gleisbett auf den Bahnsteig und fuhr anschließend bis zum Hauptbahnhof Osnabrück mit. Dort erwartete ihn die Bundespolizei. Den Mann muss mit einem Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen. Verletzte wegen der Vollbremsung gab es nicht.

Zwei Tote bei Unfällen an Bahnübergängen im Landkreis Osnabrück

Bei Unfällen an Bahnübergängen im Landkreis Osnabrück hat es Am Sonntag zwei Tote gegeben, außerdem verletzten sich zwei Menschen schwer. In Bramsche-Rieste ist ein Autofahrer tödlich verunglückt, der mit seinem Wagen über einen unbeschrankten Bahnübergang fuhr. Dabei stieß er und dabei mit einem Zug der Nordwestbahn zusammen, den er offenbar übersehen hatte. Seine Beifahrerin verletzte sich schwer. In Dissen starb ein Rollerfahrer, der aut Polizei gnorierte, dass die Schranken an einem Bahnübergang geschlossen waren. Auch er kollidierte mit einem Zug der Nordwestbahn. In Badbergen wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt, der ebenfalls einen Zusammenstoß mit einem Zug der Nordwestbahn hatte. An dem Bahnübergang, an dem das passierte, war die Bankschranke durchbrochen. Der Grund dafür ist noch unbekannt.

Zugstrecke zwischen Osnabrück und Bielefeld vollgesperrt

Zugreisende müssen sich in den kommenden Tagen zwischen Osnabrück und Bielefeld auf deutlich längere Fahrzeiten einstellen. Wie die NordWestBahn mitteilt, ist die Strecke der Regionalbahn 75, der sogenannte „Haller Willem“ ab heute Abend (21.07.) vollgesperrt. Grund dafür sind Infrastrukturarbeiten der Deutschen Bahn und der Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück. Die Sperrung gilt bis kommende Woche Samstag (29.07.). In der Zeit fahren Busse zwischen Osnabrück und Bielefeld. Die Fahrzeit verlängert sich dadurch um gut eine Stunde. Auch der Autoverkehr ist von den Arbeiten betroffen. In Dissen wird die Bahnhofstraße in Höhe des Bahnübergangs gesperrt. Die Sperrung gilt dort von morgen bis Dienstag.