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Straßenreinigung in Osnabrück könnte teurer werden

Der Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst hat in Osnabrück möglicherweise finanzielle Folgen. Laut NDR sagte Osnabrücks Finanzvorstand Thomas Fillep, dass die Stadt die Gebühren für die Straßenreinigung womöglich leicht anheben werde. Andere Kommunen haben bislang keine Konsequenzen angekündigt. Bei Melles Bürgermeister Reinhard Scholz stößt der Tarifabschluss auf Verständnis. Er sagte, der Öffentliche Dienst müsse von der guten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren.

Streiks im öffentlichen Dienst

In Osnabrück kann es heute im öffentlichen Dienst zu Streiks kommen. Betroffen sind z.B. die Osnabrücker Service-Betriebe. In einer Mitteilung heißt es, bei der Müllabfuhr könne es zu Einschränkungen kommen. Wer Sperrmüll anmelden wolle, müsse evtl. länger am Telefon warten. Das Abfallwirtschaftszentrum Piesberg, die Recyclinghöfe und die Gartenabfallplätze seien aber voraussichtlich geöffnet. Laut der Neuen Osnabrücker Zeitung könnte es auch in den städtischen Kitas zu Streiks kommen. Nicht betroffen seien die Busse der Stadtwerke.

Warnstreiks im öffentlichen Dienst ab heute möglich

Heute kann es bundesweit zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst kommen. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, rief die Gewerkschaft Verdi auch Mitarbeiter der Stadt Osnabrück auf, sich an der Warnstreikaktion zu beteiligen. Dazu gehören auch die Mitarbeiter der kommunalen Kitas der Stadt. In einem Brief der Kindertagesstätte Atter an die Eltern hieß es, dass es ab Mitte März zu Einschränkungen in der Kinderbetreuung kommen kann. Der Warnstreik ist heute Vormittag für knapp vier Stunden geplant.

Streik bei AMEOS geht weiter

Bei der Osnabrücker AMEOS-Klinik geht der Streik nach einer Pause am Montag weiter. Wie die Gewerkschaft ver.di mitgeteilt hat, war der Streik am Wochenende ausgesetzt worden – mit der heutigen Frühschicht soll er fortgesetzt werden. Als Grund nennt die Gewerkschaft, dass vom Arbeitgeber AMEOS noch kein neues Angebot gekommen sei. Die Tarifkommission hatte die Streikenden am Wochenende darüber informiert. Bei dem Tarifstreit geht es darum, dass AMEOS den Tarif des öffentlichen Dienstes für seinen Haustarif übernehmen soll – außerdem fordern die Arbeitnehmer u.a. längeren Kündigungsschutz und bessere Bedingungen für Leiharbeit und Werkverträge. An der AMEOS-Klinik in Osnabrück wird seit Dienstag gestreikt.

Warnstreik im öffentlichen Dienst auch in Osnabrück

Gut 100 Beschäftigte aus dem Öffentlichen Diensta in Osnabrück haben am Mittwoch für mehr Geld demonstriert. Im Vorfeld der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifauseinandersetzung kam es zu einer einstündigen Warnstreikaktion der Gewerkschaft ver.di. Die Aktion startete am Mittag vor der Lagerhalle in Osnabrück. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern für die 2,14 Millionen Beschäftigten bundesweit sechs Prozent mehr Geld. Darüber hinaus wird eine Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro pro Monat sowie die Übernahme der Auszubildenden gefordert. Außerdem will ver.di den Missbrauch der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen abschaffen. Die erste Tarifverhandlungsrunde in Potsdam war am 21. März ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die nächste Runde ist am kommenden Montag (11.4.).