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Gewerkschaft sieht zu wenig Personal beim Hauptzollamt

Die Zollgewerkschaft sieht beim Hauptzollamt Osnabrück zu wenig Personal. Das sagte der Vorsitzende des BDZ-Zollgewerkschaftsbezirks Hannover, Olaf Wietschorke, der Neuen Osnabrücker Zeitung. Mit 15 Prozent unbesetzten Dienstposten sei das Hauptzollamt Osnabrück an der Leistungsgrenze angekommen. Außerdem sei auf absehbare Zeit keine Besserung in Sicht, weil viele Mitarbeiter in den Ruhestand gehen würden. Durch das Maut-Gesetz und den Brexit würde der Personalbedarf beim Zoll sogar noch größer. Deshalb brauche man dringend zusätzliche Ausbildungskapazitäten, so Wietschorke weiter. Das Hauptzollamt teilte dazu mit, man sei trotzdem voll einsatzfähig.

Paracelsus-Kliniken stellen Sanierungsprogramm vor

Die Gruppe der Paracelsus-Kliniken hat ihren Mitarbeitern in Osnabrück heute Vormittag (13.02.) ein Sanierungskonzept vorgestellt. Nach eigenen Angaben liegt das Defizit der Gruppe bei rund 25 Millionen Euro. Deutschlandweit sollen 400 Stellen abgebaut werden. Auch in Osnabrück werde Personal abgebaut. Kurz vor Weihnachten hatte die Krankenhauskette Paracelsus beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf Insolvenz in Eigenregie gestellt.