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Falsche Klempner bestehlen Rentnerin in Osnabrück

Zwei falsche Klempner haben gestern (22.05.) in Osnabrück eine Rentnerin bestohlen. Die Männer hatten vorgegeben, die Heizungen ablesen zu müssen, die Frau ließ sie daraufhin in ihre Wohnung. Während sie mit einem der beiden ins Badezimmer ging, durchsuchte der andere das Schlafzimmer. Als die beiden weg waren, stellte die Frau fest, dass ihr Schmuck fehlte. Die Polizei fahndet jetzt nach den Dieben.

Misshandeltes Baby gestorben

Das Baby aus Osnabrück, das von seinem Vater schwer verletzt worden sein soll, ist gestorben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, erlag das wenige Tage alte Kind gestern (22.05.) seinen Verletzungen. Heute soll der Leichnam obduziert werden. Der 24-jährige Vater soll das Baby vergangene Woche schwer misshandelt haben, weil es geschrien habe. Er sitzt zurzeit in Untersuchungshaft. Um die Tat zu vertuschen, hatte er zunächst behauptet, ein Hund hätte das Kind angegriffen.

Polizei führt Großkontrolle durch

Die Polizeidirektion Osnabrück hat auf der A30 gestern eine Großkontrolle durchgeführt. Der Schwerpunkt lag vor allem auf Kontrollen von Lastwagen. Solche Großkontrollen seien auch nötig, sagt Nadine Kluge-Gornig von der Polizei Osnabrück:

      

An den 50 kontrollieren Lastwagen stellten die Beamten insgesamt 20 Mängel fest. Bei der Großkontrolle handelt es sich um eine länderübergreifend abgestimmte Aktion verschiedener Polizeidirektionen.

Polizei Osnabrück warnt vor Bettlern

Die Polizei Osnabrück warnt in Osnabrück vor Bettlern an der Tür, die nach Geld fragen. In den Stadtteilen Hellern und Eversburg gab es bereits mehrere Fälle in denen Unbekannte an der Tür klingelten. Während des Gesprächs versuchten diese dann, die Schlösser der Haustür so zu verstellen, dass sie anschließend ohne Schüssel in das Innere der Häuser gelangen können. In einigen Fällen wurde dies bemerkt und der Polizei gemeldet. Diese bittet die Bürger jetzt um erhöhte Wachsamkeit und darum, dass Betroffene Ihre Haus- und Wohnungstüren kontrollieren. Im Verdachtsfall sollte unverzüglich die Polizei benachrichtigt werden.

Polizei Osnabrück ab Mai bei Instagram

Die Polizei Osnabrück nutzt ab Anfang Mai den Online-Dienst Instagram. Das hat die Polizei gestern bekanntgegeben. Man wollte jetzt auch mit Bildern die Facetten der polizeilichen Arbeit widerspiegeln, sagt Marco Ellermann, Pressesprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Durch die Nutzung des Online-Dienstes möchte man außerdem einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit ermöglichen. Bereits seit zwei Jahren ist die Polizeidirektion Osnabrück auf den Online-Plattformen Facebook und Twitter aktiv. Mit Instagram sollen die digitalen Aktivitäten jetzt ausgebaut werden.

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Polizeistatistik: Mehr Verkehrsunfälle, aber weniger Verkehrstote

Von der Region Osnabrück bis an die Nordsee reicht der Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Osnabrück. Gestern (15.03.) hat die Polizei die Verkehrsunfallstatisitik 2017 bekanntgegeben. Alle Infos dazu gibt es in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm:

      2018-03-16 Verkehrsunfallstatistik 2017

Zahl der Straftaten in Niedersachsen ist rückläufig

Die Zahl der Straftaten in Niedersachsen ist rückläufig. Das geht aus der polizeilichen Kriminalstatistik 2017 hervor, die der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius gestern in Hannover vorgestellt hat. Laut Statistik ist die Zahl der Straftaten in Niedersachsen um 6,4% zurückgegangen. Besonders rückläufig sei die Zahl der Einbrüche. Das Risiko der Bürgerinnen und Bürger, Opfer einer Straftat zu werden, sei in Niedersachsen so gering wie seit über 35 Jahren nicht mehr, sagte Pistorius. Die Polizeidirektion Osnabrück kündigte an, die Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik für Osnabrück am kommenden Donnerstag bekanntzugeben.

10.000 Euro Spende für Osnabrücker Projekte

Beim Benefizkonzert der Polizei Osnabrück und des Verkehrsvereins Stadt und Land Osnabrück wurden insgesamt 10.000 Euro eingespielt. Diese Spenden wurden gestern an zwei Osnabrücker Projekte übergeben. Jeweils 5.000 Euro erhielten die Frauenberatungsstelle „Frauen helfen Frauen“ und die theaterpädagogische Werkstatt mit dem Projekt „Dreist! – Theater im Bus“. Gesammelt wurden die Spenden beim alljährlichen Benefizkonzert, das zuletzt Ende November mit rund 600 Zuschauern stattfand.   

Zusammenarbeit ist im Bezug auf Extremismus enorm wichtig

In der Hochschule Osnabrück gab es gestern zusammen mit der Polizei ein Symposium zum Thema „Polizei und Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft“. Experten haben sich mit Fragen rund um den Glauben, die Radikalisierung und dem Extremismus beschäftigt. Besonders wichtig sei eine enge Zusammenarbeit der einzelnen Institutionen, sagte auch Bernhard Witthaut, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück im OS-Radio-Interview:

      Nachrichtenton Symposium

Um die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen, wurde die Koordinierungsstelle „Präsenz“ gegründet. Sie soll eine enge Netzwerkarbeit gegen Radikalisierung unter anderem zwischen Diakonie und Polizei ermöglichen.

Brandstiftung statt technischem Defekt

Bei dem Brand in einem türkischen Restaurant im Januar geht die Polizei jetzt doch von Brandstiftung aus. Laut Neuer Osnabrücker Zeitung ermittelt die Polizei Osnabrück jetzt wegen Brandstiftung. Im Januar ging man noch von einem technischen Defekt aus. Zum Motiv des mutmaßlichen Täters konnte die Polizei noch nichts sagen. Bei dem Brand des Restaurants an der Hamburger Straße ist im Januar ein Schaden von rund 400.000 Euro entstanden.