Beiträge

Vater des verletzten Säuglings in Untersuchungshaft

Der Vater des verletzten Säuglings aus Osnabrück befindet sich seit gestern in Untersuchungshaft. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wurde ein Haftbefehl gegen den 24-Jährigen Vater erlassen. Er gestand, den wenige Tage alten Säugling geschlagen zu haben. Bereits vor der Geburt des Kindes gab es einen Hinweis der Familie an das Jugendamt, sagt Sven Jürgensen von der Stadt Osnabrück:

      O-Ton Jürgensen

Zu einem Gespräch mit dem Jugendamt nach der Geburt des Kindes kam es nicht, weil die Tat bereits an dem Tag stattfand, an dem der Säugling aus der Geburtsklinik entlassen wurde. Aktuell befindet sich das Kind im Krankenhaus. Es habe laut Staatsanwaltschaft lebensgefährliche Verletzungen erlitten, sein Zustand sei jedoch stabil.

Stadt Osnabrück hat neue Antidiskriminierungsstelle

Die Stadt Osnabrück hat ab sofort eine Antidiskriminierungsstelle. Diese soll einen Anlaufpunkt für Menschen bieten, die sich unter anderem aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter oder Religion benachteiligt fühlen. Es spielt dabei keine Rolle, ob sie im privaten oder beruflichen Umfeld diskriminiert werden. Die Mitarbeiter der Stadt beraten Betroffene kostenlos und vertraulich. Die Antidiskriminierungsstelle soll eine Schnittstelle verschiedener städtischer Einrichtungen wie die des Gleichstellungsbüros und des Büros für Friedenskultur darstellen. Bei Bedarf werden die Betroffenen dann an die jeweiligen Beratungs- oder Servicestellen weitervermittelt.

Zuschuss für Vermieter durch Stadt Osnabrück

Die Stadt Osnabrück zahlt Vermietern einen Zuschuss, wenn sie Wohnraum langfristig günstig anbieten. Laut der Stadt geht es dabei um Wohnungen, für die der Mieter einen Wohnberechtigungsschein benötigt. Wenn ein Anbieter einer solchen Wohnung bereit ist, diese in den nächsten zehn Jahren für 5,60 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter zu vermieten, gibt die Stadt Osnabrück einen Zuschuss und stockt auf 7,23 Euro auf.

Fahrradbörse und Fahrradauktion

(PM) Die Fahrradbörse im Weidencarrée in Osnabrück am Sonntag (06.05.) bietet eine große Auswahl von gebrauchten Rädern, ob Hollandrad, Mointain-Bike, City-Bike, BMX oder Rennrad – mit Beratung und Möglichkeiten zur Probefahrt. Wer sein Fahrrad verkaufen möchte, kann es ab 8.30 Uhr abgeben und das Verkaufen dem Team der Fietsenbörse überlassen. Fährrader ersteigern geht am Mittwoch, den 9.Mai in Osnabrück. Das Fundbüro der Stadt Osnabrück versteigert dann um 14 Uhr im Foyer des Stadthauses 1 Fahrräder. Besucher können die 25 Räder aller Art bereits eine halbe Stunde vor Beginn besichtigen. Käufer müssen direkt vor Ort bar zahlen.

Stadt Osnabrück eröffnet Datentresor

Die Stadt Osnabrück veröffentlicht einen Teil ihre Datensammlung. KOSMOS heißt ein digitales Datenportal, das städtische Informationen zusammenfasst. Darin geht es u.a. um die Bevölkerungsstruktur, Arbeitsmarkt oder Mobilität. KOSMOS steht für Kommunales Statistik-und Monitoringportal Osnabrück. Die dort gesammelten Informationen sind datenschutzrechtlich unbedenklich. Bislang gab es sie erst auf Nachfrage oder sie wurden regelmäßig veröffentlicht.

Zentalrat der Muslime verurteilt Übergriff auf muslimische Schülerin in Osnabrück

Der Fall einer muslimischen Schülerin aus Osnabrück, der offenbar vor einem Fußballfan das Kopftuch entrissen wurde, ruft immer mehr Reaktionen hervor. In einer Pressemitteilung hat der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) den Übergriff auf die 11-jährige verurteilt. Der Vorfall stehe Zusammenhang mit einem „sich verbreitenden negativen, antimuslimischen Klima in der Gesellschaft“. Zuvor hatten die Integrations – und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Osnabrück die Tat verurteilt, ebenso der VfL Osnabrück. Die Ratsfraktion der FDP fordert, dass der Verein sich beim nächsten Heimspiel davon öffentlich distanzieren soll. Der Vorfall mit der Schülerin ereignete sich nach dem Heimspiel des VfL Osnabrück gegen Carl-Zeiss-Jena am vergangenen Samstag (28.04.).

IGS Neubau Eversburg © Stadt Osnabck / Vonstein

Zukunft der Sekundarstufe I in Osnabrück

Nach der Grundschule werden in Deutschland die Schüler in der Sek I auf drei unterschiedliche Schulformen aufgeteilt. Das gibt es nur bei uns. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) möchte, dass sich das ändert. Alle Schüler sollen auch in der Sek I gemeinsam eine Schule besuchen. Das geht in Osnabrück schon in der Kooperativen Gesamtschule Schinkel und in der Integrierten Gesamtschule Eversburg. Das sei aber nicht genug, sagt Bernd Glüsenkamp von der GEW Osnabrück Stadt im Interview mit Sören Sölter im Morgenmagazin “Startklar”:

      2018-05-03 Interview Bernd Glüsenkamp Zukunft SekII
Logo Gewerbeschau OS © Bartsch Marketing- und Eventagentur

Gewerbeschau in Osnabrück

Am kommenden Wochenende, am Samstag und am Sonntag, ist rund um die Halle Gartlage in Osnabrück die dritte Osnabrücker Gewerbeschau. Über 50 Aussteller aus den Bereichen Bauen, Wohnen, Auto, Freizeit, Beruf, Bildung, Gesundheit, Versicherung und Haustechnik haben ihr Kommen für Gewerbeschau zugesagt. In unserem Morgenmagazin “Startklar” hat Sören Sölter mit dem Veranstalter Sascha Bartsch gesprochen, der einen Überblick über die Veranstaltung gibt:

      2018-05-02 Interview Sascha Bartsch Gewerbeschau
wernermitCocktail_9437_LintelFoto

Was ist los vor und am Feiertag? Ausgehtipps in Werner´s Cocktail

Heute verrät Ihnen ON-Redakteur Werner Hülsmann seine Ausgehtipps für den Maiabend und den 1.Mai:

      Werner´s Cocktail 1. Mai

Kein städtisches Public Viewing in Osnabrück während der WM

Die Stadt Osnabrück wird während der Fußball-WM im Sommer kein Public Viewing veranstalten. Eine von der Stadt organsierte Veranstaltung auf dem Marktplatz oder an anderen öffentlichen Orten werde es nicht geben, sagte Stadtmarketingchefin Petra Rosenbach, im Gespräch mit osradio 104,8. Sie verweist auf viele andere Möglichkeiten in der Osnabrücker Gastronomie, bei denen Public Viewing angeboten werde. Der Bundesrat hatte am Freitag einer Verordnung der Bundesregierung zugestimmt, wonach es während der WM in Russland (14.06.-15.07.) Ausnahmen bei den Lärmschutzregeln geben kann. Kommunen können selber entscheiden, ob sie öffentliche Fußballübertragungen im Freien in den späten Abendstunden erlauben oder veranstalten. Die Ausnahmeregelung gilt bis Ende Juli.