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Regionale Handwerksbetriebe mit Spitzenwerten

Die Betriebe der regionalen Handwerkskammer (HWK) sind beim Umsatz im vergangenen Jahr niedersächsischer Spitzenreiter gewesen. Wie die HWK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mitteilt, lag der Umsatz bei 12 Milliarden Euro, das sei ein Viertel ganz Niedersachsens. Auch bei der Beschäftigung läge der Kammerbezirk vorn – mit durchschnittlich 14 Mitarbeitern pro Betrieb. Deutlich über dem Schnitt liegt die Stadt Osnabrück – mit 21 Mitarbeitern pro Betrieb.

Beuys-Sammlung: Stadt Osnabrück hält Kritik für unberechtigt

Die Stadt Osnabrück widerspricht der Vermutung, sie habe sich nicht darum bemüht, eine Sammlung von Werken des Künstlers Joseph Beuys in Osnabrück zu behalten. In einer Pressemitteilung spricht der Verwaltungsvorstand Wolfgang Beckermann davon, dass ein Osnabrücker Sammlerpaar nie die Absicht gehabt habe, seine Sammlung dauerhaft der Stadt zu überlassen. Die Mitteilung bezieht sich auf einen Artikel der Neuen Osnabrücker Zeitung, in dem sich die Stadt kritisiert sieht, dass sie sich nicht bemüht habe, die Sammlung dauerhaft in Osnabrück zu halten. Die Zeitung hatte berichtet, dass die Werke des Künstlers Joseph Beuys eines Osnabrücker Sammlerehepaares nach Münster gehen. Dort will das LWL Museum für Kunst und Kultur ab November ausgestellen.

Osnabrücker Beuys-Sammlung nach Münster – Stadt Osnabrück widerspricht Zeitungsbericht

Eine Sammlung mit Werken von Joseph Beuys eines Osnabrücker Sammlerehepaares geht nach Münster. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, gehen die 150 Werke an das LWL Museum für Kunst und Kultur und sollen dort von Ende November an für ein knappes Jahr gezeigt werden. Gesammelt hatte das Osnabrücker Ehepaar sie seit Anfang der 70er Jahre. In Osnabrück bestand laut des Zeitungberichtes kein Interesse daran. In einer Pressemitteilung widerspricht die Stadt Osnabrück dieser Darstellung. Hierzu stellt der für Kultur zuständige Verwaltungsvorstand Wolfgang Beckermann fest: “Das Sammlerpaar hatte nie die Absicht, seine Beuys-Sammlung dauerhaft der Stadt zu überlassen. Leider ist das so! Das haben wir selbstverständlich zu akzeptieren.”

 

Rekordjahr für Osnabrücker Ferienpass-Aktion

Die Stadt Osnabrück hat in diesem Sommer so viele Ferienpässe ausgegeben, wie noch nie. Wie die Stadt mitteilt, wollten gut 8.700 Kinder und Jugendliche einen solchen Pass haben. Damit konnten die während der Sommerferien an verschiedenen Aktionen teilnehmen. Mehr als 700 Veranstaltungen waren Teil des Ferienpass-Programms. Besonders beliebt waren die Aktionen in den Osnabrücker Freibädern. Aber auch den meisten anderen Veranstaltungen habe das gute Wetter geholfen, so Nils Bollhorn, der Fachdienstleiter Jugend der Stadt.

“Labor Europa” in Osnabrück gestartet

Menschen aus 16 Ländern sind seit heute (16.08.) in Osnabrück zu Gast. Die nehmen am sogenannten „Labor Europa“ teil. Das veranstaltet die Stadt Osnabrück im Rahmen des europäischen Kulturerbejahres. Das hat in diesem Jahr den Ausbruch des 30-jährigen Krieges vor 400 Jahren als Schwerpunkt. Beim Labor Europa beschäftigen sich die Teilnehmer mit verschiedenen Themen rund um Europa, so Christine Grewe vom Büro für Friedenskultur

      Christine Grewe zum Labor Europa

Das „Labor Europa“ in Osnabrück geht noch bis Ende kommender Woche (26.08.).

Offenbar kein Giftmüll in Getrudenberger Höhlen

In den Gertrudenberger Höhlen in Osnabrück lagern keine Fässer mit Giftmüll. Das sei das Ergebnis einer Untersuchung, teilt die Stadt mit. Die hatte ein Ingenieurbüro damit beauftragt, die Höhlen nach möglichem Giftmüll zu durchsuchen. Anlass war die Aussage eines anonymen Zeugen. Der hatte gegenüber dem Verein Gertrudenberger Höhlen gesagt, dass eine Firma in den 50er-Jahren Fässer mit giftigen Chemikalien in der Nähe der Höhlen abgestellt habe. Die seien dann über Nacht verschwunden. Der Verein hatte deswegen den Verdacht geäußert, dass die Fässer in den Höhlen verstaut worden wären. Das hat sich laut Stadt nicht bestätigt.

Fahrradsicherheit Thema beim 8. Mobilitätsforum

Auf dem achten Mobilitätsforum haben Vertreter von Politik und Stadtwerken Osnabrück gestern den Stand aktueller Projekte vorgestellt. Eines der wichtigsten Themen sei nach wie vor der Schutz von Radfahrern, sagte Projektleiterin Christine Bremer.

      Christine Bremer zur Radsicherheit in Osnabrück

Daran müsse Osnabrück weiter arbeiten. Die Mobilitätsforen sind Teil des Gesamtprojektes „Mobile Zukunft“, das den Verkehr in der Stadt langfristig verbessern will.

Baustelle am Neumarkt – Bussteig wird verlegt

Während in der Johannisstraße in der Osnabrücker Innenstadt gebaut wird, bereitet die Stadt schon die nächste Baustelle vor. Die betrifft einen der Busteige am Neumarkt. Der soll im Herbst verlegt werden, weil dort eine neue Baustelle eingerichtet werden soll. Konkrete Details will die Stadt heute im Laufe des Tages bekanntgeben.

2018-08-15_Notfalldose_und_Notfallkarte-SimonVonstein

Notfalldose und Notfallkarte können Leben retten

(PM) Sie ist klein, praktisch und kann helfen, Leben zu retten, wenn es darauf ankommt: Die Notfalldose für die erste Hilfe in der Wohnung wurde in Osnabrück bereits erfolgreich eingeführt. Darin enthalten sind alle wichtigen medizinischen Eckdaten zum Patienten. Nun gibt es zur Ergänzung die Notfallkarte für die Geldbörse. Auch sie verschafft Rettern wichtige Zeit, wenn jede Sekunde zählt.

Jeder Rettungsdienstmitarbeiter benötigt am Einsatzort die wichtigsten Eckdaten zum Patienten“, sagt Nicole Steinsiek, ärztliche Leiterin im Rettungsdienst der Stadt Osnabrück, „denn in Sekundenschnelle müssen wir eine Entscheidung über die richtige Notfallmedikation und über weitere Maßnahmen treffen.“ Während in der Notfalldose alle wichtigen medizinischen Daten für jeden Rettungseinsatz in der Wohnung schnell auffindbar im Kühlschrank bereitliegen, trägt man die Notfallkarte stets bei sich.

„Eine Aufstellung, welche Vorerkrankungen es gibt und welche Medikamente regelmäßig eingenommen werden müssen, ist für den Rettungsdienst außerordentlich hilfreich“, sagt Steinsiek und betont: „Nicht jedes Medikament verträgt sich in Wechselwirkung mit anderen.“ Ohne die nötigen Informationen steht der Rettungsdienst vor schwierigen Entscheidungen bei der Frage, welche Medikation er zur Schmerzlinderung oder Schockbekämpfung einsetzt.

Der Seniorenbeirat der Stadt hat mit Unterstützung der Sparkasse Osnabrück die Notfallkarte aufgelegt. Sie ist kostenlos in der Osnabrücker Bürgerberatung erhältlich. Die faltbare Karte passt bequem in jede Geldbörse und enthält die wichtigsten medizinischen Informationen zur Person sowie Kontaktdaten von Angehörigen, die im Notfall zu verständigen sind. Selbst Haustiere, die versorgt werden müssen, können aufgelistet werden.

Zwei Informationsveranstaltungen rund um die Notfalldose und die Notfallkarte sowie die Notfallmappe gibt es in den Seniorenwochen: Die erste findet am Donnerstag, 6. September, um 15 Uhr in der Bürgerberatung, Bierstraße 32a, statt, die zweite am Dienstag, 11. September, um 15 Uhr im Gemeindesaal  der Thimotheus-Kirche, Wiedukindplatz 8. Weitere Informationen gibt es unter der E-Mailadresse seniorenbeirat@osnabrueck.de oder in der Bürgerberatung. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Bildzeile:

Sie präsentieren die handlichen Lebensretter: (von links) Ulrich Freisel (Leiter des Fachdienstes Bürgerengagement und Seniorenbüro), Paul Meimberg und Monika Janssen (Seniorenbeirat), die ärztliche Leiterin im Rettungsdienst Nicole Steinsiek sowie Waldemar Brozmann und Sebastian Terhorst vom städtischen Rettungsdienst. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Osnabrück will Grundstücke nach sozialen Aspekten verkaufen

Die Stadt Osnabrück will bei der Vergabe von Grundstücken an private Investoren stärker auf soziale Aspekte achten. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, solle in Zukunft nicht mehr nur noch der höchste Preis den Zuschlag bekommen. Investoren müssten künftig ein Konzept vorlegen, wie die neu entstehenden Wohnungen genutzt werden sollen. Das fließe dann in ein Bewertungssystem, das sich aus Kaufpreis und Konzept zusammensetze. Mit dem neuen Vergabeverfahren will die Stadt mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen.