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Über 2.000 Unterschriften für Untertunnelung der Atterstraße

Über 2.000 Menschen fordern, dass der Bahnübergang an der Atterstraße in Osnabrück-Eversburg verschwindet. Dazu übergab der Bürgerverein Eversburg vor kurzem eine Unterschriftenliste an Osnabrücks Stadtbaurat Frank Otte. Der Bahnübergang koste viele Menschen täglich Zeit, weil sie dort im Stau stehen, so der Verein, der fordert deswegen eine Bahnunterführung mit einem Tunnel. Unterstützung bekommt der Verein von der UWG/Piraten-Gruppe im Stadtrat. Die Untertunnelung der Atterstraße müsse nicht nur geplant werden, sondern auch losgehen, heißt es in einer Mitteilung der Gruppe.

UWG und Piraten kritisieren Stadtwerke Osnabrück

Für den autofreien Sonntag in dieser Woche gilt das Angebot der Stadtwerke Osnabrück, dass der öffentliche Nahverkehr, also der ÖPNV, kostenlos genutzt werden kann. Allerdings nur mit dem sogenannten Handyticket, also der Stadtwerke App. Die Osnabrücker UWG/Piraten kritisieren dieses Angebot jetzt. Sie sind der Meinung, dass an diesem Tag der ÖPNV für alle zugänglich sein sollte, auch für die, die kein Smartphone besitzen. Schließlich sollte dieser Tag die alternativen Verkehrsmittel fördern und niemanden ausschließen. Sie fordern aus diesem Grund, dass der ÖPNV am Sonntag für jeden kostenfrei angeboten werden sollte.

Auch SPD und FDP im Osnabrücker Rat pro Seebrücke

Immer mehr Fraktionen aus dem Osnabrücker Stadtrat unterstützen das Bündnis Seebrücke. Nach den Grünen, den Linken und UWG/Piraten teilten das auch SPD und FDP mit. Die FDP sagt, Initiativen, die einzelnen Menschen helfen wollen, seien wichtig. Die SPD unterstützt die Seebrücke ebenfalls, weist aber auch darauf hin, dass es Folgen habe, wenn mehr Geflüchtete aufgenommen werden. Das Bündnis Seebrücke hatte gefordert, mehr Bootsflüchtlinge aufzunehmen. Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert sprach sich dagegen aus. Er sagte, für das Flüchtlingsproblem brauche es eine europäische Lösung.

Osnabrücker Stadtrat vor endgültiger Neumarkt-Entscheidung

Der Osnabrücker Stadtrat will am Dienstag seine endgültige Entscheidung zum Thema Neumarkt treffen. Es geht um die Frage, ob der zentrale Platz in der Stadt künftig für den Individualverkehr gesperrt wird oder nicht. Dafür müsste ein Teil der Flächen am Neumarkt entwidmet werden. Eine Mehrheitskoalition (SPD, Grüne, FDP, UWG/Piraten und Linke) im Rat ist seit langem für eine Sperrung und will dort nur noch Busse, Taxis, Lieferverkehr und Fahrräder fahren lassen. Demgegenüber stehen mit der CDU, dem Bund Osnabrücker Bürger (BOB) und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert eine Opposition, die den Neumarkt nicht oder nicht in dieser Form sperren lassen will. Unterstützung bekommen sie dabei von Wirtschaftsvertretern. Beide Seiten, Befürworter und Gegner, hatten zuletzt jeweils Gutachten vorgelegt, die ihre Positionen untermauern sollten.

Alternative für Liebesschlösser gesucht

Die Liebesschlösser an den Brücken in der Osnabrücker Innenstadt sollen einen neuen Platz bekommen. Der Stadtentwicklungsausschuss billigte einen Antrag der UWG/Piraten, nach einer geeigneten Alternative für die Schlösser zu suchen. Die sollen zunächst jedoch von den betroffenen Brücken entfernt werden. Wann das passiert, will die Stadt vorher ankündigen. Schlösser, die anschließend neu aufgehängt werden, sollen dann ohne vorherige Warnung entfernt werden. Die Liebesschlösser waren zum Thema geworden, weil sie durch Rost die Brücken beschädigen können.