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Elefantenjungbullen verlassen den Zoo Osnabrück

Anfang dieser Woche haben zwei Elefanten den Zoo Osnabrück verlassen. Die beiden Jungbullen wurden zusammen an einen Zoo in Ungarn gegeben.

Neben den beiden Abgängen kamen jedoch auch neue Tiere in den Zoo. So zog unter anderem ein Weibchen für den Schopfhirsch Klausi ein. Die beiden Schopfhirsche sollen zukünftig für Nachwuchs sorgen. Das sei wichtig, weil neben dem Zoo Osnabrück nur drei weitere Zoos in Deutschland Schopfhirsche halten, sagte der wissenschaftliche Kurator Tobias Klumpe. Aus dem Grund freue man sich besonders, dass der Zoo Osnabrück das Schopfhirsch-Weibchen Elisa erhalten hat und man selbst an der Nachzucht teilhaben könnte.

Ausgebüxte Affen zurück im Zoo Osnabrück

Die beiden ausgebüxten Mantelaffen des Zoos Osnabrück sind zurück. Wie der Zoo mitteilte, sind die beiden Affenweibchen am vergangenen Samstag eigenständig in ihr Außengehege zurückgekehrt. Den beiden Mantelaffen ginge es soweit gut. Für die kommenden Tage werden die Mantelaffen jetzt jedoch vorerst im Innenbereich bleiben, damit die Tiere zur Ruhe kommen. Am Montag vergangener Woche waren die beiden Affenweibchen aus Ihrem Außengehege im Osnabrücker Zoo ausgebrochen und seitdem im umliegenden Wald unterwegs gewesen.

Affen büxen aus Zoo aus

Im Zoo Osnabrück sind zwei Affen aus ihrem Gehege ausgebrochen. Laut dem Zoo handelt es sich um zwei ungefährliche Mantelaffen. Sie seien wahrscheinlich noch im Zoo oder im benachbarten Wald am Schölerberg unterwegs. Aktuell könne man nicht viel machen, denn die Affen könnten sehr gut klettern und springen. Wie sie das Gehege verlassen konnten, ist noch unklar. Der Zoo hofft jetzt, dass die Affen von alleine zurückkehren. Wer die Affen sieht, solle sich bei der Feuerwehr melden, aber nicht selber einfangen, denn dann würden sich die Affen wehren.

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Orang-Utan Paar Damai und Dayang im Zoo Osnabrück

(PM) Orang-Utan Weibchen Dayang aus dem niederländischen Apeldoorn lebt jetzt im Zoo Osnabrück. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase machte der 12-jährige Menschenaffe bereits Bekanntschaft mit Männchen Damai. Bislang zeigen die beiden Orang-Utans großes Interesse aneinander. Lesen Sie mehr über das Kennenlernen in der untenstehenden Pressemitteilung.

„Als wir Dayang und Damai das erste Mal im Innengehege zusammengelassen haben, ist Damai ruhig auf das Weibchen zugegangen. Sie haben behutsam Kontakte ausgetauscht, sich an den Händen gehalten, im Gesicht und mit den Lippen berührt“, so Biologe Tobias Klumpe. Der wissenschaftliche Kurator im Zoo Osnabrück ist zufrieden mit den ersten Annäherungen der beiden Borneo Orang-Utans. Dayang kam vorige Woche Dienstag aus dem „Apenheul Primate Park“ im niederländischen Apeldoorn an den Schölerberg. Damai zog im November 2017 aus dem ungarischen Sóstó in den Zoo Osnabrück. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, in der Dayang einen Bereich des Innengeheges alleine für sich hatte, machte sie bereits Bekanntschaft mit dem 14-järigen Damai unter den wachsamen Augen der Tierpfleger. Zunächst lernten sie sich über ein Kontaktgitter kennen, dann ließen die Mitarbeiter die zwei direkt zusammen. „Die beiden sind definitiv aneinander interessiert und suchen den gegenseitigen Kontakt. Wenn sie zwischendurch ihren Freiraum brauchen, akzeptiert der andere das aber auch“, berichtet Dirk Wieferich, Tierpfleger und Revierleiter im „Orang-Utan Dschungeltempel“. „Damai und Dayang gehen respektvoll miteinander um. Dayang setzt sich sogar schon mit dem Rücken zu Damai gewandt hin. Das zeugt unter den Menschenaffen von großem Vertrauen.“

„Liebe auf den ersten Blick“

Der Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Orang-Utans, der die wissenschaftliche Nachzucht in europäischen Zoos betreut, hatte den Zoo Osnabrück gebeten, zusätzlich zu den Osnabrücker Orang-Utans Buschi und Astrid, Dayang und Damai aufzunehmen, da die rothaaring Menschenaffen in der Wildbahn vom Aussterben bedroht sind. Er hofft, dass sich die beiden jungen Borneo Orang-Utans gut verstehen und es langfristig Nachwuchs bei den Menschenaffen geben kann. Das scheint momentan auch in Damais und Dayangs Interesse zu sein: „Bereits beim zweiten Aufeinandertreffen kam es zur Paarung. Damai war direkt interessiert und auch Dayang war nicht abgeneigt. Man kann fast sagen, dass es momentan nach ‚Liebe auf den ersten Blick‘ zwischen den beiden aussieht“, schmunzelt Tobias Klumpe. Nachwuchs entsteht dabei aber noch nicht: „Aktuell nimmt Dayang noch die Anti-Baby-Pille. Da sie in Apeldoorn mit ihrem Vater in einer Gruppe lebte, wurde bei Dayang verhütet, um Inzucht zu vermeiden“. In Abstimmung mit Zoo-Tierarzt Thomas Scheibe und dem EEP-Koordinator wird die Verhütung im Laufe des Jahres abgesetzt, damit Dayang und Damai künftig bei der Arterhaltung helfen können. Hintergrund sei, dass sich die Situation der Orang-Utans in der Wildbahn dramatisch entwickelt habe, wie Zoodirektor Prof. Michael Böer erklärt: „Sowohl der Borneo- als auch der Sumatra-Orang-Utan gelten als ‚vom Aussterben bedroht‘ – das ist die letzte Stufe vor ‚in der Wildbahn ausgestorben‘. Durch die Lebensraumzerstörung sinkt der Bestand bedrohlich. Die Aufgabe von Zoos ist es, durch Nachzucht eine stabile Population unabhängig von der Entwicklung in der Wildbahn aufzubauen.“

Foto: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann)

Freude und Trauer im Zoo Osnabrück

Im Zoo Osnabrück ist die Orang-Utan–Gruppe auf vier Tiere angewachsen. Seit Dienstag hat die Gruppe ein zweites Weibchen. Sie eißt Dayang, ist 12 Jahr alt und kommt aus dem Zoo im niederländischen Apeldoorn. Damit hat der Osnabrücker Zoo jetzt je zwei Orang-Utan-Weibchen und-Männchen. Unterdessen hat der Zoo mitgeteilt, dass der Stachelschweinnachwuchs, der vor knapp zwei Wochen geboren wurde, gestorben ist. Die Ursache des Todes des Jungtieres, dass auf Anregung von Zoobesuchern den Namen Spike bekommen hatte, ist unklar.

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Frühling im Zoo Osnabrück: Jungtiere kommen zur Welt

(PM)  Die Pelikane erobern ihre Außenanlage und Jungtiere entdecken ihr Zuhause. Bei den Guteschafen kam passend zu Ostern ein Lamm zur Welt und ein kleiner Vielfraß geht bald auf Erkundungstour. Jetzt berichten auch die Zoopädagogen wieder während der Ferien und an den Wochenenden an den Gehegen über das Familienleben im Tierreich. Für Besucher lohnt sich nun der Kauf einer Jahreskarte, die sich bereits mit dem zweiten Besuch rechnet.

Osterüberraschung bei den Guteschafen: An Gründonnerstag wurde ein kleines Lämmchen bei den Schafen in der nordischen Tierwelt „Kajanaland“ geboren. „Morgens erwartete unsere Tierpfleger eine kleine Osterüberraschung im Stall der Guteschafe. Mutter Strössel kam bereits tragend aus Schweden zu uns und bekam ihr Lämmchen nun genau passend zu Ostern“, berichtet Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. Im November 2017 zogen die fünf weiblichen Guteschafe in den Zoo Osnabrück. Das kleine Lamm ist zwar erst wenige Tage alt, aber bereits sehr neugierig: „Unsere Tierpfleger haben direkt überprüft, wie es dem Jungtier geht und auch nach dem Geschlecht geschaut: ein kleiner Bock. Der Kleine ist sehr fit und erkundet sein neues Zuhause schon auf eigene Faust. Zwischendurch ruft er aber auch immer wieder nach seiner Mutter und eilt zu ihr zurück“, schmunzelt Wulftange.

Vielfraßnachwuchs bald für Besucher zu sehen

Direkt gegenüber der Guteschafe bei den Vielfraßen gibt es ebenfalls Nachwuchs: Noch lebt das Jungtier gemeinsam mit seiner Mutter Vilja in einer geschützten Wurfbox im hinteren Bereich der Anlage in „Kajanaland“. Dort kümmert sich die Mutter um ihren Schützling und säugt den Familienzuwachs regelmäßig, während Vater Loki Abstand halten muss. Zu den Fütterungszeiten verlässt Vilja die Box, um sich zu stärken: „Vilja hat momentan einen gesunden Appetit und frisst deutlich mehr als sonst. Das ist auch gut so, denn die zusätzliche Energie benötigt sie zum Beispiel für die Milchproduktion“, erklärt Wulftange. „Bald geht der Nachwuchs auf die ersten Erkundungstouren. Dann können auch Besucher einen Blick auf das kleine Raubtier erhaschen.“ Vielfraße gehören zur Familie der Marder und sind bei der Geburt fast komplett weiß. Erst mit der Zeit färbt sich ihr Fell bräunlich bis schwarz.

Kleiner Schweinsaffe klammert an Mutter

Ein weiteres Jungtier können Besucher bei den Schweinsaffen auf dem Affentempel in der asiatischen Tierwelt „Angkor-Wat“ entdecken: Das Männchen kam Ende Februar zur Welt und wird momentan noch von seiner Mutter geschützt vor dem Bauch getragen. Gut erkennbar ist der kleine Schweinsaffe an den dunklen Kopfhaaren, die sich deutlich vom helleren Bauchfell der Mutter abheben. In den nächsten Wochen wird der Nachwuchs immer selbstständiger und entfernt sich dann auch öfter von seiner Mutter. „Für die Tiere im Zoo ist es wichtig Nachwuchs zu bekommen, da die Jungtieraufzucht eine wertvolle Erfahrung und Beschäftigung für sie ist. Gleichzeitig können unsere Pädagogen den Besuchern so das Familienleben im Tierreich näher bringen“, so Wulftange.

 Rosapelikane zurück auf der Wiese

Auch die Rosapelikane heißen den Frühling willkommen: Die zehn Vögel eroberten am gestrigen Mittwoch wieder die Pelikanwiese gegenüber der Pinguinanlage. Während der Wintermonate bleiben die eigentlich in Asien und Afrika beheimateten Vögel lieber im warmen Pelikanhaus. Sobald die Temperaturen im Frühjahr steigen, können die Pelikane wieder auf die grüne Wiese. Mit dabei ist auch der Pelikannachwuchs vom letzten Jahr, der gut an der etwas geringeren Größe und dem leicht gräulichen Gefieder zu erkennen ist. 2017 hatten die Pelikaneltern Joschka und Cira erstmals ein Küken selbst aufgezogen. Anhand von kleinen Federn, die die Tierpfleger jetzt sammeln konnten, soll nun mithilfe eines DNA-Tests das Geschlecht des knapp ein Jahr alten Pelikans ermittelt werden.

Fotos: Zoo Osnabrück, Svenja Vortmann

 

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Seelöwe Diego ist im Zoo Osnabrück gestorben

Im Zoo Osnabrück ist am Montag der Seelöwenbulle Diego verstorben. Wie der Zoo gestern bekanntgab, ging es dem Tier bereits einige Tage vorher nicht gut. Aus dem Grund wurde der Seelöwe am Montag in Narkose gelegt und vom Tierarzt untersucht. Kurz nach der Narkose kollabierte das Tier. Die Wiederbelebungsversuche der Zoomitarbeiter blieben erfolglos. Um die Todesursache zu klären, wird der Seelöwe jetzt in der Tierärztlichen Hochschule in Hannover untersucht.

Seelöwe Diego © Zoo Osnabrück

Trauer im Zoo Osnabrück: Seelöwenbulle Diego am Montag verstorben

(pm) „Vergangenen Donnerstag wurde Blut am Maul bei Diego festgestellt, woraufhin wir ihn sofort untersucht und behandelt haben“, berichtete Thomas Scheibe, Tierarzt im Zoo Osnabrück. „Wir haben dann für Montag weitere Tierärzte einbestellt, um den Bullen unter Narkose genauer zu untersuchen. Am Wochenende ging es Diego besser, aber als sich Montag sein Gesundheitszustand erneut verschlechterte, entschieden wir uns gemeinsam für die Narkose.“ Mit einer Kollegin aus dem Zoo Dortmund, einem Kollegen aus der Tierarztpraxis Grusendorf sowie einer weiteren Robbenexpertin aus dem Zoo Duisburg zugeschaltet per Telefon startete Scheibe am Montagvormittag die ausführliche Untersuchung. „Einen Seelöwen zu narkotisieren ist immer riskant, weil die Tiere sehr lange den Atem anhalten können. Aber uns blieb nichts Anderes übrig. Wir stellten fest, dass ein Zahn und eine Zahntasche gebrochen war und behandelten entsprechend.

Nachdem Diego aus der Narkose wieder erwachte, schien er recht fit zu sein.“ Der große Bulle blieb nach dem Eingriff unter Beobachtung. Zwei Stunden später begann der achtjährige Seelöwe plötzlich zu zittern und kollabierte. Die anwesenden Tierpfleger versuchten noch ihn wieder zu beleben, doch auch der schnell dazu geeilte Tierarzt Scheibe konnte nicht mehr helfen. Diego verstarb innerhalb von 10 Minuten trotz sofortiger Notfallbehandlung. „Wir waren selbst völlig geschockt, weil wir gerade noch gesagt hatten, dass Diego schon wieder so einen guten Eindruck nach dem Eingriff machte“, bedauerte Andreas Wulftange, Biologe und wissenschaftlicher Kurator. „Ein Tier zu verlieren und dann auch noch so einen Charakterkopf ist sehr traurig für uns. Uns tut es natürlich auch für die Dortmunder Kollegen und dortigen Diego-Freunde sehr leid.“

Diego war im Mai 2017 aus Dortmund vorübergehend nach Osnabrück gezogen, da in Dortmund der Seelöwenbereich umgebaut wird. In Osnabrück hoffte das Team, dass Diego den Seelöwenweibchen Bella (15 J.), Donna (15 J.) und Sana (13 J.) zu Nachwuchs verhilft. Doch dazu war es leider nicht gekommen, auch wenn Diego die Weibchen stets eifrig umwarb. Um herauszufinden, woran Diego verstarb, brachten die Tierärzte den Tierkörper am Dienstagmorgen nach Hannover zur Tierärztlichen Hochschule in die Pathologie, wo erste Untersuchungen bereits stattfanden: „Die Kollegen können allerdings bis zum Abschluss aller Tests noch keine eindeutige Todesursache feststellen. In etwa ein bis zwei Wochen wissen wir mehr“, so Zootierarzt Thomas Scheibe.

 

 

 

 

 

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Beitrag über Affenbaby Smiley Hope

Vor etwa 10 Monaten wurde im Osnabrücker Zoo das Affenbaby Smiley Hope geboren. Weil das Muttertier zum Zeitpunkt der Geburt sehr krank war, wurde das Junge von der Zoo-Pflegerin Heike Läkamp per Hand aufgezogen. Jetzt soll das Affenbaby seine Artgenossen kennen lernen und in die Gruppe integriert werden. Wie das gelingen soll erfahren Sie in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm:

      2018-03-21 Smiley Hope Zoo OS

Klammeraffe Smiley Hope wird in die Affengruppe integriert

Im Zoo Osnabrück trifft der Klammeraffe Smiley Hope jetzt auf seine Artgenossen. Das hat der Zoo gestern bekanntgegeben. Zehn Monate lang wurde das Affen-Weibchen in Handaufzucht von einer Tierpflegerin betreut. Nach Smiley Hopes Geburt war ihre Mutter sehr krank und konnte sich selbst nicht um den Nachwuchs kümmern. Da der kleine Braunkopfklammeraffe immer selbstständiger werde, würde laut Zoo jetzt damit begonnen, Smiley Hope in die Affengruppe zu integrieren. Im Zoo Osnabrück leben zurzeit neun Braunkopfklammeraffen.