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Tipps für die Biotonne im Sommer

Bei den oft heißen Temperaturen im Sommer kommen nicht nur wir Menschen ins Schwitzen, sondern manchmal auch unsere Abfallbehälter. Besonders in Biotonnen entstehen bei Hitze und starker Feuchtigkeit unangenehme Gerüche, die dann auch Ungeziefer anziehen. Bei feuchter Wärme verfaulen Lebensmittel und Speisereste viel schneller und „stinken dann zum Himmel“. Daher gilt es, die Biotonne so trocken wie möglich zu halten. Welche Tricks es da gibt, erklärt Daniela Pommer von der AWIGO:

      O-Ton 1 Pommer

Die Biotonne trocken halten ist das eine. Regelmäßige Leerung ist das Andere – auch dann, wenn sie erst halb voll ist. Auch der Standort ist wichtig. Die Tonne sollte nicht in der prallen Sonne stehen, sondern möglichst im Schatten. Das ist jedoch nicht immer möglich. Damit die Biotonne nicht stinkt, kann man etwas tun:

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Die Biotonne wird auch in der warmen Jahreszeit nicht häufiger geleert als sonst. Der vierzehntägige Rhythmus sollte eigentlich auch reichen. Wenn die Tonne nach der Leerung immer noch stinkt, kann man sie ganz einfach reinigen:

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In die Biotonne dürfen Küchenabfälle wie Eierschalen, Obst- und Gemüsereste, Kartoffelschalen, Teebeutel, Kaffeefilter – also alles, was in der Küche so anfällt. Speisereste allerdings ohne Gräten und Knochen. Natürlich auch Schnittblumen und Gartenabfälle. Was allerdings überhaupt nicht in den Bioabfall gehört sind die Netze, in denen das Obst und Gemüse verkauft wurde. Plastiktüten sind sowieso tabu.Darüber hinaus möchte die AWIGO auch nicht so gerne, dass man die in Handel angebotenen Bio-Plastik-Abfallbeutel benutzt. Die zersetzen sich sehr langsam oder gar nicht. Diese sogenannten Störstoffe müssen mühselig per Hand aussortiert werden. Die Termine für die nächste Leerung Ihrer Biotonne erfahren Sie auf ihrem Abfuhr-Plan, oder Sie fragen direkt im Service-Center der AWIGO (Tel.: 05401-3655555) nach.