(SW) Im Raum Osnabrück sind seit Juli 2024 29 Menschen (Stand 17.07.2025) an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben – so viele wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Drogenhilfenetzwerk der Region spricht von einem traurigen Rekord. Die Verstorbenen waren zwischen 19 und 63 Jahre alt. Die Entwicklung sorgt für große Sorge in der Suchthilfe – es gibt verschiedene Erklärungsansätze, aber auch eine klare Forderung nach besserem Schutz und mehr Prävention. Ulrike Sensse, Leiterin der Fachstelle Sucht und Suchtprävention bei der Diakonie (Foto links) und Christiane Westerveld, Suchttherapeutin bei der Caritas (Foto rechts) teilen Ihre Erfahrung und berichten aus der Praxis: