Stadt Osnabrück schließt Wärmeplanung ab

      2025-12-18 Meldung Wärmeplanung Osnabrück

(MO) Die Stadt Osnabrück hat ihre kommunale Wärmeplanung abgeschlossen. Nachdem der Stadtrat die Planung verabschiedet hat, soll sie bis 2040 umgesetzt werden. Sie zeige, so die Stadt, dass Osnabrück den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien beim Heizen schaffen kann. Ein zentrales Ergebnis der Planung sind sogenannte Eignungsgebiete. Sie zeigen, wo sich künftig eher Wärmenetze  eignen und wo dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen sinnvoll sind. Diese Gebiete sind online in einem Kartendienst abrufbar. Ob und wann dort tatsächlich Wärmenetze entstehen, hängt allerdings von Investitionsentscheidungen der Energieversorger ab. Mit dem Ratsbeschluss erhält die Stadtverwaltung konkrete Aufträge, etwa zur Information der Bevölkerung und zur Förderung energetischer Sanierungen. Auch die Stadtwerke sollen Machbarkeitsprüfungen für neue Wärmenetze und weitere klimafreundliche Lösungen durchführen. Für Bürgerinnen und Bürger hat die Planung zunächst keine Folgen: bestehende Heizungen dürfen weiter genutzt und repariert werden. Die gesetzliche Vorgabe, bei einem Heizungstausch mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien einzusetzen, gilt für Osnabrück erst ab Mitte 2026. Spätestens in fünf Jahren soll die Wärmeplanung überprüft und fortgeschrieben werden.