Landtagspräsidium trägt sich ins Goldene Buch ein
(MO) Das Präsidium des Landtags hat Osnabrück am Donnerstag einen Besuch abgestattet. Bei dem Besuch haben sich die Mitglieder des Präsidiums ein Bild von den Vorbereitungen zum Tag der Niedersachsen gemacht. Außerdem trugen sie sich in Goldene Buch der Stadt ein. Es sei eine gute Tradition, dass das Präsidium des Landtags sich den Ausrichtungsort am Vortag des „Tages der Niedersachsen“ anschaue, sagte Landtagspräsidentin Hanna Naber. Sie hob die Bedeutung des Landesfestes als „Tag des Zusammenhaltes der Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen“ hervor.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die „Vertreterinnen und Vertreter unseres gemeinsamen demokratischen Parlaments“ im Friedenssaal des Rathauses und erinnerte an dessen besondere historische Bedeutung. Hier und im benachbarten Münster sei der Westfälische Friede über mehrere Jahre verhandelt und schließlich besiegelt worden. Die Einigung von 1648 habe zwar nicht auf direktem Weg in einen demokratischen Parlamentarismus geführt, sei aber ein Meilenstein auf dem langen Weg dorthin gewesen. „Gerade in Zeiten, in denen die Demokratie unter Druck gerät, erinnert uns dieser Friedenssaal jeden Tag aufs Neue daran: Politik beginnt mit dem Dialog. Und Demokratie lebt vom Ausgleich unterschiedlicher Interessen“, betonte Pötter.
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