Stiehl-Ikonen, das Musik-Feature. Heute mit Teil 3 über Roxy Music, Bryan Ferry und Brian Eno.


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Teil 3 dieses Musik-Features dreht sich um das Comeback von Roxy Music und ihre erfolgreichste Zeit. Manifesto, Flesh and Blood, Avalon: discotaugliche Tanzmusik ohne schräge Arrangements, Lifestyle statt Avantgarde. Bryan Ferry und Roxy Music, wie sie jetzt zumeist in einem Atemzug genannt wurden, waren ein und dasselbe geworden; Bryan Ferry war Roxy Music und Roxy Music war Bryan Ferry. Deshalb brauchte er die Band auch bald nicht mehr, wurde wieder Solist und klang wie Roxy Music.

Und was machte Brian Eno, einst Mitbegründer von Roxy Music und später Erfinder der Ambient-Musik? Nachdem er David Bowie mit den Berliner Alben „Low“ und „Heroes“ unsterblich gemacht hatte, inspirierte und produzierte der geniale Dilettant Eno, wie er gerne genannt wurde, auch die Talking Heads und später U2.

Zu guter Letzt schließt sich der Kreis und Bryan Ferry findet über den Jazz wieder zurück zu den Anfängen von Roxy Music. Und Brian Eno komponiert den Windows-95-Sound … auf einem Apple Computer.

Moderation: Reinhard Stiehl