Smartphonenutzung: Beispiel Ratsgymnasium macht Schule
(MO) Nach dem Ratsgymnasium führen weitere Schulen in Osnabrück smartphonefreie fünfte Klassen ein. Auch die Domschule und die Ursulaschule wollen den Smartphone-Gebrauch bei neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern deutlich einschränken. An der Domschule hat die Schulkonferenz einstimmig beschlossen, dass Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse kein Handy mitbringen dürfen. Die Ursulaschule setzt auf ein freiwilliges Modell: Eltern können sich bei der Anmeldung verpflichten, ihrem Kind zunächst kein eigenes Smartphone zu geben. Selbst wenn nicht alle Eltern mitmachen, soll das Konzept umgesetzt werden – um den Gruppendruck zu verringern. Hintergrund sind Sorgen um problematische Inhalte, mit denen Kinder vor allem in der Freizeit über Smartphones konfrontiert werden könnten. Die Initiative geht vom Ratsgymnasium aus, das ab dem kommenden Schuljahr eine komplett smartphonefreie fünfte Klasse anbietet.
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