Kopfkino – Filmmusik aus allen Genres, allen Jahrzehnten und Kategorien – heute: Unheimliche Stimmungen
KOPFKINO ist Filmmusik, die Spaß macht. Carsten Maat greift ein Thema auf, das in einer Stunde musikalisch – also: mit cineaffiner Musik – aufbereitet wird. Aus allen Genres und allen Epochen. Kurzweilig und kompetent, von entspannend bis spannend, unterhaltend und Erinnerungen weckend. Keine quietschenden Streicher, die das Zahnfleisch bis in die Haarwurzeln schmerzen lassen, um uns zu vermitteln, dass wir uns gruseln sollen.
Der Oktober ist prädestiniert für schaurige und gruselige Filme; wenn die Tage kürzer werden, der Wind stärker wird und die Abende und Nächte dazu anregen, dichter zusammen zu rücken. Dabei ist die Sendung nicht auf Halloween ausgerichtet, das irische Fest des Vorabends zu Allerheiligen, das in den USA verwandelt wurde zu einer landesweiten Hausdekoration und Kostümparty, bei der Kinder an den Häusern Süßigkeiten einfordern, sondern verspricht wie stets Abwechslung, wobei natürlich bekannte Titel nicht fehlen dürfen; exemplarisch seien Mayhem, Der Greifer mit Jean-Paul Belmondo und Leichen pflastern seinen Weg genannt. Neben den 1970ern und 1980ern ist das Spektrum etwas weiter gefasst und reicht von den 1960er- bis in die 2010er-Jahre.
Die Prämisse mit den quietschenden Streichern ist bei einer Vor-Halloween-Sendung etwas schwieriger zu halten, doch Stilelemente für schaurige Stimmung können auch Orgeln oder überraschend einsetzende Trommeln und auch Synthesizer sein. Claudio Simonetti als Meister der unheimlichen Filmmusik hat mit seiner Band Goblin vor allem Werke des Kultregisseurs Dario Argento musikalische begleitet und ist mit dem Titelstück aus Susperia in einer selbst arrangierten Neufassung zu hören.
Dazu noch ausgewählte Musik als Empfehlung zur Lektüre von Graphik Novels, ein Buchtipp für Krimiliebhaber und Vorstellung der neuen Rubrik Kinderzimmerkino.
präsentiert von Oliver Nova