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Uni Osnabrück bekommt Geld für Lehrerausbildung

Die Universität Osnabrück darf sich über eine Finanzspritze aus Hannover freuen. Insgesamt 900.000 Euro bekommt die Uni vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium. Die kommen aus dem sogenannten Nachtragshaushalt des Landes, den hatten die Politiker Mitte der Woche beschlossen. Das Geld soll in die Lehrerausbildung an der Uni fließen. Insgesamt gibt das Land rund drei Millionen Euro zusätzlich aus, die sollen vor allem kleinere Hochschulen unterstützen.

Land unterstützt digitales Gesundheitsprojekt des Landkreises Osnabrück

Das Land Niedersachsen fördert ein Landkreisübergreifendes Projekt der Landkreise Osnabrück und Emsland mit 80.000 Euro. Das Projekt mit dem Namen “eMedCare Emsland-Osnabrück – digitale Brücke zwischen Hausarzt und Pflege“ soll die digitale Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Pflege verbessern. Beide Seiten sollen so einfacher kommunizieren. Es geht dabei u.a. um den Austausch von Patientendaten, die ein Pflegedienst an einen behandelnden Arzt übermittelt. Das Projekt soll von Juni 2018 bis Dezember 2019 dauern und kostet insgeamt etwas mehr als 90.000 Euro.

Knapp 1,5 Milliarden Euro für kostenlose Kitas

Knapp anderthalb Milliarden Euro will das Land in den kommenden Jahren für den gebührenfreien Kita-Besuch ausgeben. Darauf einigten sich die Regierungsparteien SPD und CDU in dieser Woche. Das Geld soll sicherstellen, dass Eltern bis 2022 kein Geld mehr bezahlen müssen, wenn sie ihre Kinder in eine Kindertagesstätte geben. Das entsprechende Gesetz will der Landtag im Juni verabschieden. Es soll zum 1. August in Kraft treten. Kostenlos sind laut Gesetzentwurf acht Stunden Kinderbetreuung am Tag. Was darüber hinausgeht, könnte in Osnabrück die Stadt übernehmen. Darüber will der Stadtrat Mitte Juni entscheiden.

Niedersachsen will Nutrias bekämpfen

In Niedersachsen sollen Nutrias künftig vermehrt abgeschossen werden. Das hat das Landwirtschaftsministerium gegenüber des NDR bestätigt. Demnach sei geplant, dass Jäger die Bieberratten zukünftig vermehrt abschließen dürfen. Selbst dann, wenn es sich hierbei um Elterntiere handelt, die Nachwuchs großziehen. Als Grund für diese Maßnahme nannte das Landwirtschaftsministerium die rasche Vermehrung der Bieberratten. Das Landeskabinett wird nach der Sommerpause über die Regelung des vermehrten Abschusses beraten.

Land Niedersachsen plant Haus des Jugendrechts

Das Land Niedersachsen will Strafverfahren gegen Jugendliche beschleunigen. Aus dem Grund sollen laut Neuer Osnabrücker Zeitung sogenannte „Häuser des Jugendrechts“ entstehen, in denen Jugendgerichtshilfe, Polizei und Justiz enger zusammenarbeiten. Die Stadt Osnabrück sei als einer der ersten Standorte eines solchen Haus des Jugendrechts im Gespräch. Genaue Angaben zur Realisierung konnte die Landesregierung Niedersachsen zurzeit noch nicht machen. In Osnabrück seien die Vorbereitungen derzeit am weitesten fortgeschritten.

Neun Millionen Euro jährlich für Lehrerausbildung

Ein neues Ausbildungskonzept für angehende Lehrer wird vom Land Niedersachsen mit jährlich neun Millionen Euro gefördert. Bereits seit vier Jahren wird das Masterstudium für Grund-, Haupt- und Realschullehrer unter anderem an den Universitäten Osnabrück und Vechta angeboten. Dieser Studiengang habe sich laut des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums bewährt. Neben dem zweijährigen Studium muss auch ein 18-wöchiger Praxisblock an einer Schule absolviert werden. Ziel der Förderung ist es, dem akuten Lehrermangel entgegenzuwirken und junge Menschen für den Beruf des Lehrers zu begeistern.

Forschung in Kalkriese bis 2029 gesichert

Die Forschungsarbeit im Museum und Park Kalkriese bei Bramsche ist für weitere zwölf Jahre gesichert. Das Museum hat dafür einen Kooperationsvertrag mit dem Land Niedersachsen und der Universität Osnabrück unterzeichnet. Im Vertrag steht u.a., dass alle archäologischen Funde dem Land Niedersachsen gehören. Sie bleiben aber in Kalkriese, wo sie aufbewahrt werden und Forscher sich mit ihnen befassen können. Finanziell gefördert wird Kalkriese mit knapp 130.000 Euro jährlich vom Land Niedersachsen, etwa 50.000 Euro pro Jahr kommen von der Uni Osnabrück. Weitere Gelder gibt der Landkreis Osnabrück – zuletzt waren es etwas mehr als 130.000 Euro jährlich.

Neuer Kooperationsvertrag für Museum und Park Kalkriese

Museum und Park Kalkriese können weitere zwölf Jahre Unterstützung für Forschungen einplanen. Das Land Niedersachsen, die Universität Osnabrück und Kalkriese unterzeichnen dafür am Mittwoch (25.10.) einen neuen Kooperationsvertrag. Der erste Vertrag über eine Zusammenarbeit der drei Vertragspartner wurde 1998 geschlossen. Der neue Vertag garantiert u.a. die Finanzierung von vor allem archäologischen Forschungsprojekten bis 2029. Der bislang letzte große Fund stammt aus diesem Frühjahr, als Forscher 200 antike Silberdenare entdeckten. Die ersten Funde in Kalkriese sind gut 30 Jahre alt. Kalkriese im Landkreis Osnabrück gilt als Ort der Varusschlacht zwischen Germanen und Römern im Jahr 9 nach Christus.

Geld für Kultureinrichtungen im Landkreis Osnabrück

Zwei Kultureinrichtungen in der Region Osnabrück bekommen finanzielle Hilfe vom Land Niedersachsen. Wie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur mitteilt, stellt es für dieses und nächstes Jahr jeweils 850.000 Euro zur Verfügung. Davon profitiert u.a. der Verein Hermann-Bonnus-Haus in Quakenbrück mit 45.000 Euro. Mit dem Geld soll das Geburtshaus des Reformators Hermann Bonnus renoviert werden. Außerdem erhält die Kunstschule Paletti in Georgsmarienhütte gut 7.000 Euro für den Ausbau ihrer Medienpädagogik.

Justizzentrum Osnabrück bekommt Neubau

Das Justizzentrum in Osnabrück wird weiter modernisiert. Bei einem Besuch in Osnabrück kündigte Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider an, dass das Land Niedersachsen dafür gut 30 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Davon soll vor allem ein achtstöckiger Neubau entstehen, der das alte Untersuchungsgefängnis ersetzen soll. Für den Neubau werde ein Architektenwettbewerb vorbereitet, dessen Ergebnis noch in diesem Jahr vorliegen soll, sagte eine Sprecherin des Staatlichen Baumanagements. Mit dem Beginn der Bauarbeiten sei nicht vor 2021 zu rechnen.