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Landgericht Osnabrück verurteilt Mann wegen Mordes

Das Landgericht Osnabrück hat einen 23-Jährigen wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt.  Der Bramscher soll seine ehemalige Freundin im Sommer vergangenen Jahres zuerst ermordet und anschließend die gemeinsame Wohnung in Brand gesetzt haben. Da der Mann unter anderem an einer psychischen Erkrankung leidet, sei es laut Gutachtern möglich, dass er ohne Behandlung nach seiner Haft ähnliche Taten begeht. Aus dem Grund ordnete das Landgericht Osnabrück zudem eine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik an.

Prozesskostenhilfe abgewiesen

Das Landgericht Osnabrück hat den Antrag auf Prozesskostenhilfe eines früheren Geschäftsführers einer Verlagsgesellschaft in Osnabrück zurückgewiesen. Durch die finanzielle Unterstützung wollte der Verleger die Kosten für einen Prozess gegen das Land Niedersachsen und gegen zwei Verlagsgesellschaften bezahlen. Diesen Antrag lehnte das Landgericht gestern ab, da der Prozess keine Aussichten auf Erfolg gehabt hätte. Mit der Klage wollte der Osnabrücker Verleger Ansprüche auf Schadensersatz und Geldentschädigungen in Höhe von insgesamt 32 Millionen Euro geltend machen.

Amtsgericht Ibbenbüren verurteilt Männer wegen fahrlässiger Tötung

Das Amtsgericht Ibbenbüren hat gestern zwei Männer aus Westerkappeln wegen gefährlicher Körperverletzung und fahrlässiger Tötung verurteilt. Der 25-Jährige Haupttäter muss für zwei Jahre ins Gefängnis, der Mittäter erhielt eine Bewährungsstrafe. Vor einem Jahr hatten die beiden Männer an einer Tankstelle in Ibbenbüren einen Autofahrer angegriffen und auf ihn eingeschlagen. Als ein 73-Jähriger den Streit schlichten wollte, floh einer der Männer und überfuhr den Rentner dabei versehentlich. Der 73-Jährige starb noch am Unfallort. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Verteidiger kündigten an, in Berufung zu gehen.

DUH klagt vorerst nicht wegen Luftqualität gegen Stadt Osnabrück

Nach dem Urteil zu möglichen Fahrverboten will die Deutsche Umwelthilfe vorerst nicht gegen die Stadt Osnabrück klagen. Das sagte Umwelthilfe-Sprecherin Dorothee Saar gegenüber dem NDR. Das Urteil müsse jetzt erstmal verdaut werden. Außerdem wäre einige Zeit nötig, die Konsequenzen aus diesem Urteil zu ziehen, so Saar weiter. Zu Beginn dieser Woche entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass Städte und Kommunen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge einführen dürfen. Diese könnten auch Osnabrück betreffen. Seit Jahren liegen die Stickoxid-Werte in der Osnabrücker Luft über den vorgeschriebenen Grenzwerten.

Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Osnabrück möglich

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes gestern schließt die Stadt Osnabrück Fahrverbote für Dieselautos nicht aus. Man wolle zwar eigentlich keine Fahrverbote aussprechen, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gestern, man habe aber unter Umständen keine andere Möglichkeit, die vorgeschriebenen Stickoxid-Werte kurzfristig einzuhalten. Um die Fahrverbote kontrollieren zu können, sei die Einführung einer blauen Plakette für Dieselfahrzeuge sinnvoll, so Griesert weiter. Bereits seit Jahren liegen die Stickoxid-Werte der Osnabrücker Luft über den vorgeschriebenen Grenzwerten. Seitens der Stadt wurde ein Luftreinhalteplan entwickelt, durch den die Werte bis 2022 unter den vorgeschriebenen Grenzwerten liegen sollen.

Baby geschüttelt – Osnabrücker vor Gericht

Heute beginnt der Prozess gegen einen Osnabrücker, weil er das Baby seiner Lebensgefährtin geschüttelt haben soll. Das Baby starb einige Tage später an den Folgen. Der damals 30-Jährige Mann, sitzt seit der Tat im Sommer vergangen Jahres in Untersuchungshaft. Heute (26.02.) beginnt der Prozess am Osnabrücker Landgericht. Wann mit einem Urteil gerechnet werden kann, ist noch unklar.

Landgericht Osnabrück verurteilt Exhibitionisten

Das Landgericht Osnabrück hat einen Exhibitionisten zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, sich dem Nachbarskind und zwei Frauen mehrfach nackt gezeigt zu haben. Gegen das Urteil am Amtsgericht legte der Mann Berufung ein. Im Berufungsprozess bestätigte das Landgericht Osnabrück nun das Urteil. Die Zeugenaussagen seien glaubwürdig und das Strafmaß angemessen.

23-Jähriger nach Automatensprengung vor Gericht

Gestern (14.02.) hat der Prozess am Landgericht Osnabrück gegen einen 27-Jährigen begonnen. Im Sommer vergangenen Jahres soll der Mann zusammen mit zwei anderen Täten einen Geldautomaten in einem Supermarkt in Aschendorf aufgesprengt haben. Bei der Tat wurden nach Angaben des Gerichts auch gefüllte Geldkassetten erbeutet. Weitere Verhandlungstermine sind für die kommende Woche geplant.

Heiratsschwindler muss ins Gefängnis

Das Osnabrücker Landgericht hat einen Heiratsschwindler zu anderthalb Jahren Haft verurteilt. Der 50-Jährige Angeklagte soll in sechs Fällen gegenüber Frauen eine Lebenspartnerschaft vorgetäuscht haben. Dabei soll er die Opfer um mehrere tausend Euro betrogen haben. Im Berufungsprozess bestätigte das Osnabrücker  Landgericht gestern das Amtsgericht Bersenbrück in seinem Urteil.

Landgericht verurteilt Serienbrandstifter

Das Landgericht Osnabrück hat gestern (12.02.) einen Serienbrandstifter zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte im vergangenen Jahr in Osnabrück Brände in einem Supermarkt,  in einem Anbau eines Hauses und in einem Mehrfamilienhaus  gelegt. Anschließend rief der 22-jährige Täter jedes Mal selbst bei der Feuerwehr an und meldete die Brände. Als Grund für das hohe Strafmaß nannte das Landgericht, dass sich die Taten allmählich gesteigert haben. Besonders bei der letzten Tat, dem Brand in dem Mehrfamilienhaus, habe es sich um eine gefährliche Art der Brandstiftung gehandelt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.