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Aus Lichtsicht-Biennale in Bad Rothenfelde wird Lichtsicht-Triennale

Aus der Lichtsicht-Biennale in Bad Rothenfelde soll eine Lichtsicht-Triennale werden. Das hat der Tourismus-Ausschuss der Gemeinde gestern (12.02.) beschlossen. Mit der Entscheidung ist der Ausschuss dem Vorschlag von Bürgermeister Klaus Rehkämper gefolgt. Die Lichtsicht-Biennale soll aus Kostengründen nicht mehr alle zwei, sondern nur noch alle drei Jahre stattfinden. Grund hierfür ist, dass ein Hauptsponsor sich zurückgezogen hat. Ein Drittel der Veranstaltungskosten von 900.000 Euro sollen zukünftig die Stadt und die Heinrich-Risken-Stiftung tragen. Für den Rest hofft Rehkämper auf die Unterstützung vom Landkreis, dem Land Niedersachsen und vom Bund.

Brand in Glandorf

Im Süden des Landkreises Osnabrück ist es heute Morgen in der Gemeinde Glandorf zu einem Wohnhausbrand gekommen. Am frühen Freitagmorgen kam es laut Polizei zu einem Brand in einem Carport. Das Feuer griff dann auf einen dort stehenden Traktor über und setzte auch das Dach des angrenzenden Wohnhauses in Brand. Die vier Bewohner des Hauses konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Die 55 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Glandorf, Schwege, Bad Rothenfelde und Bad Laer brachten den Brand unter Kontrolle. Der Totalschaden des Hauses konnte verhindert werden, es entstand jedoch ein Gesamtschaden von etwa 150.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Angeklagte nach versuchtem Mord wohl schuldunfähig

Im Prozess wegen versuchten Mordes gegen eine Frau aus Dissen bezweifelt die Staatsanwaltschaft die Schuldfähigkeit der Angeklagten. Die 42-Jährige hatte versucht ihren Mann umzubringen, indem sie ihn mit Spanngurten ans Bett gefesselt und mit Gesteinsbrocken beworfen hatte. Ein Gutachter stufte die Angeklagte wegen einer psychischen Störung als schuldunfähig ein. Dieser Ansicht schloss sich auch die Staatsanwaltschaft an und forderte in ihrem Plädoyer, dass die Frau in einer Psychiatrie untergebracht wird. Kommende Woche will das Landgericht Osnabrück das Urteil verkünden.

Zwei Überfälle in der Region

In der Region hat es in den vergangenen Tagen zwei Überfälle gegeben. Wie die Polizei mitteilt, überfielen zwei unbekannte Männer eine Tankstelle in Osnabrück. In der Nacht zum Sonntag (29.10) betraten sie den Verkaufsraum der Tankstelle und bedrohten den Angestellten mit einer Waffe. Nachdem der den Räubern das Geld aus der Kasse gegeben hatte, flüchteten sie. Bereits am Donnerstag (26.10) hatten zwei Unbekannte einen Supermarkt in Bad Rothenfelde überfallen. Auch hier bedrohten sie eine Kassiererin mit einer Waffe und konnten mit Geld als Beute flüchten.

Bad Rothenfelde muss Kliniken besser kontrollieren

Die Gemeinde Bad Rothenfelde muss ihre Kliniken in Zukunft vermehrt kontrollieren. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, hat der Landkreis Osnabrück damit auf eine Beschwerde des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) reagiert. Die Kliniken in Bad Rothenfelde würde demnach neben Patienten auch Gäste aufnehmen. Allerdings hätten die Kliniken damit ein Gewerbe, das sie nicht offiziell angemeldet hätten. Die Gemeinde muss jetzt die vorliegenden Gewerbeanmeldungen der Privatkliniken in Bad Rothenfelde prüfen.

Regionale Krankenhäuser können auf millionenschwere Förderung hoffen

Einige Krankenhäuser in der Region können offenbar auf mehrere Millionen Euro vom Land hoffen. Wie das niedersächsische Sozialministerium bekanntgab, sollen in den kommenden Jahren landesweit Krankenhäuser mit 1,3 Milliarden Euro unterstützt werden. Unter anderem erhält die Klinik am Kasinopark in Georgsmarienhütte in diesem Jahr knapp 5 Millionen Euro für Bauvorhaben. Außerdem können sich Kliniken um eine Unterstützung durch das sogenannte Sondervermögen bewerben. Dadurch könnten das Osnabrücker Klinikum und das Marienhospital sowie die Kliniken in Bramsche und Bad Rothenfelde jeweils zweistellige Millionenbeträge erhalten.

Verkehr in Bad Rothenfelde soll sicherer werden

Die Gemeinde Bad Rothenfelde will den Verkehr auf gefährlichen Straßen langsamer machen. Dazu wurde dem Bauausschuss der Gemeinde ein Konzept vorgestellt, das vier Gefahrenstellen betrifft. So sollen Straßen enger gemacht werden und Schwellen die Autos zum Bremsen zwingen. Die Kosten dafür liegen demnach bei etwa 16.000 Euro. Der Ausschuss empfahl dem Gemeinderat die Umsetzung des Konzepts. Der muss jetzt noch zustimmen.

Bad Rothenfelder Salzmarkt hat begonnen

In Bad Rothenfelde hat heute (15.06.) der Salzmarkt begonnen. Bis Sonntag (18.06.) stellen auf dem Gelände rund um den Brunnenplatz Künstler und Handwerker ihre Arbeiten aus. Dazu gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. An den vier Tagen werden insgesamt mehrere Tausend Besucher erwartet. Der Salzmarkt in Bad Rothenfelde findet in diesem Jahr zum 22. Mal statt. Die Geschichte des Marktes geht auf die Salzsieder zurück, die früher als Abwechslung zu ihrer Arbeit Feste gefeiert hatten.

Projektionsbiennale “Lichtsicht” vor dem Aus

Die Projektionsbiennale “Lichtsicht” in Bad Rothenfelde steht möglicherweise vor dem Aus. Laut der Neuen Osnabrücker Zeitung zieht sich die Heinrich W. Risken-Stiftung als Geldgeber zurück. Stifter Risken sagte der Zeitung, dass er nach zehn Jahren den Zeitpunkt gekommen sehe, aus der Biennale auszusteigen. Mit der Ankündigung verbindet Risken Kritik am Land Niedersachsen, am Landkreis Osnabrück und an der Gemeinde Bad Rothenfelde, die die Veranstaltung offenbar nicht ausreichend unterstützen wollten. Bad Rothenfeldes Bürgermeister Klaus Rehkämper sagte, es könne die Biennale künftig vielleicht noch in abgespeckter Form geben. Die wohl vorerst letzte beginnt Ende September und dauert bis Ende Januar 2018. Die erste “Lichtsicht” gab es 2007.

Angeklagter im Fall Hannerle Mensen zu zehn Jahren Haft verurteilt

Im Fall um die getötete Hannerle Mensen aus Bad Rothenfelde ist der 60-jährige Angeklagte zu 10 Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann Hannerle Mensen im Februar vergangenen Jahres getötet hat, indem er sie mit Müllsäcken erstickte. Die von der Staatsanwaltschaft angeführten Mordmerkmale Habgier und Heimtücke bestätigte das Gericht jedoch nicht. Deshalb bleibt eine Verurteilung wegen Totschlags. Der Richter hatte erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Angeklagten aus Hilter in diesem Prozess. Die Verteidigung kündigte an in Revision gehen zu wollen.