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Paracelsus-Kliniken stellen Sanierungsprogramm vor

Die Gruppe der Paracelsus-Kliniken hat ihren Mitarbeitern in Osnabrück heute Vormittag (13.02.) ein Sanierungskonzept vorgestellt. Nach eigenen Angaben liegt das Defizit der Gruppe bei rund 25 Millionen Euro. Deutschlandweit sollen 400 Stellen abgebaut werden. Auch in Osnabrück werde Personal abgebaut. Kurz vor Weihnachten hatte die Krankenhauskette Paracelsus beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf Insolvenz in Eigenregie gestellt.

Paracelsus-Kliniken wollen 400 Stellen streichen

Die Paracelsus-Kliniken wollen deutschlandweit 400 Stellen streichen. Das hat der Insolvenzverwalter der finanziell angeschlagenen Krankenhäuser gestern nach einer Betriebsversammlung in Osnabrück bekanntgegeben. Auch das Paracelsus-Mutterhaus in Osnabrück soll von den Entlassungen betroffen sein. Deutschlandweit beschäftigen die Paracelsus-Kliniken rund 5200 Menschen. Der Krankenhausverbund hatte vor etwa vier Wochen Insolvenz angemeldet.

Stellenabbau bei Sander.eu angekündigt

Der neue Investor der Sanders.eu GmbH mit Sitz in Bramsche hat einen offenbar größeren Stellenabbau angekündigt. Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung sprach Erhard Grossnigg davon, aus den bisherigen sechs Produktionsstandorten drei machen zu wollen. Ob es auch in Bramsche zu Kündigungen kommt ist unklar. Neben Bramsche hat Bettwarenhersteller noch Werke in Bad Bentheim, Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern und sowie in Österreich und zwei in der Ukraine. Grossnigg übte außerdem Kritik an der Führung in Bramsche. Das Unternehmen sei aus der Insolvenz gekommen, seitdem habe sich dort aber nichts geändert. Der Sanders-Betriebsrat in Bramsche wies die Kritik als unbegründet
zurück. Die Belegschaft habe seit 2004 auf insgesamt 3,2 Millionen Euro an eigentlich vereinbarten Leistungen verzichtet.

KME streicht offenbar weniger Stellen als befürchtet

Der Stellenabbau beim Osnabrücker Kupferunternehmen KME könnte weniger Mitarbeiter betreffen als befürchtet. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, sollen weniger als 50 Angestellte im Sonderfertigungsbau entlassen werden. Im Frühjahr war das Unternehmen noch von fast 90 Kündigungen ausgegangen. Der Betriebsrat habe in Verhandlungen mit der Unternehmensführung den Stellenabbau bei KME reduzieren können. Grund für die weiterhin geplanten  Kündigungen sei die schlechte Wirtschaftslage. KME beschäftigt in Osnabrück derzeit 1650 Menschen.

Stellenabbau bei KME

Das Osnabrücker Kupferunternehmen KME will 86 Mitarbeiter entlassen. Das hat die Geschäftsleitung von KME auf einer Betriebsversammlung am Donnerstag bekanntgegeben. Betroffen sollen Stellen im Sonderfertigungsbau sein. Der Betriebsrat des Unternehmens und die IG Metall halten die Pläne der Geschäftsleitung für den falschen Weg. Die Möglichkeit anderer Lösungen wie vorübergehende Kurzzeitarbeit sei nicht ausreichend geprüft worden.