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Wer kennt das Feuerzeug?

(PM) Die Polizei in Gütersloh bittet nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus um Mithilfe. Unbekannte drangen zwischen Dienstag und Donnerstag (09. bis 11.10.2018) in ein Einfamilienhaus an der Wiesenstraße in Versmold ein. Die Einbrecher hebelten ein Fenster im Erdgeschoss auf und durchwühlten anschließend im Inneren des Hauses Schränke und Schubladen. Dabei wurden die Einbrecher vermutlich nicht fündig, sodass sie ohne Diebesgut in unbekannte Richtung flüchteten (siehe Pressebericht der Polizei Gütersloh vom 12.10.2018).
Im Rahmen einer intensiven Spurensuche wurde in Tatortnähe ein blaues Feuerzeug mit handschriftlicher Kennzeichnung “André”
aufgefunden. Nach dem derzeitigen Stand gehen die ermittelnden Kriminalbeamten davon aus, dass dieses Feuerzeug vom Täter stammt und er es in der Nähe des Tatortes verloren hat. Die Polizei bittet nun um Hilfe und fragt: Wer erkennt das Feuerzeug mit dem Schriftzug “André” oder kann Hinweise auf den Eigentümer geben? Wer kann weitere Angaben machen? Hinweise nimmt die Polizei in Gütersloh unter der Telefonnummer 05241/869-0 entgegen.

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Wallenhorst putz(t) munter am Wochenende

Eigentlich ist es nicht schwer: Der Müll gehört in den Mülleimer und nicht daneben: Aber das schaffen leider nicht alle, und so liegt Müll in der Gegend rum, auch in Wallenhorst. Da wird aber was gegen getan, am kommenden Freitag und Samstag (19. & 20.10.) gibt es die große Müllsammelaktion „Wallenhorst putz(t) munter.“ Mehr dazu von Simone Wölfel.

      Wallenhorst putz(t) munter

Anmelden können Sie sich noch bis Freitag (19.10.) bei  Udo Stangier. Telefon: 05407-888 730, Mail: stangier@wallenhorst.de

Foto: Thomas Remme

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Region Osnabrück ist Vorreiter auf dem Gebiet der Telemedizin

Engpässe in der ärztlichen Versorgung: Diese Befürchtung äußern Experten insbesondere für ländliche Regionen. Der Landkreis Osnabrück hat daher Konzepte entwickelt, um Allgemeinmediziner in ihrer Arbeit zu unterstützen. Ein Baustein ist das Projekt „Hausarzt mit Telemedizin (HaT)“, dessen Pilotphase jetzt abgelaufen ist. Ziel der Telemedizin ist es, das Hausärzte nicht mehr ganz so häufig persönlich zu Hausbesuchen fahren müssen, sondern ihre medizinischen Fachangestellten, die viele als Arzthelfer kennen, diesen Job übernehmen. Diese untersuchen dann die Patienten vor Ort und der Hausarzt kann das Ganze via Internet aus seiner Praxis mitverfolgen, erklärt  Gerhard Bojara, der Leiter des Gesundheitsdienstes von Stadt und Landkreis OS:

      

Das Projekt „Hausarzt mit Telemedizin“ war im August 2017 als Pilotorojekt gestartet und läuft noch bis Ende diesen Jahres. Bisher fällt die Bilanz sehr positiv aus :

      

Weil das Projekt so gut bei den Patienten und Ärzten ankommt, soll es auch in Zukunft weiterlaufen. Das wünscht sich auch der Gesundheitsdienst:

      

Bislang läuft das Pilotprojekt in fünf Arztpraxen in der Region Osnabrück. Die Region ist damit Vorreiter, was das Thema Hausarztbesuch per Tablet angeht.

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Unabhängiges FilmFest 2018 – Festivalleiterin Julia Scheck im Mittags-Talk

In der Zeit vom 17-21. Oktober heißt es wieder „Film ab…“ beim 33. Unabhängigen Filmfest Osnabrück. An fünf Spielorten können sich Filmfans aus der Region und Gäste aus der ganzen Welt auf Filme in mehreren Kategorien freuen. Im Mittags-Talk hat Sören Hage mit der Filmfestleiterin Julia Scheck gesprochen.

Dabei geht es nicht nur um Neuerungen, sondern auch den Eröffnungsfilm. Auch die Internationalität des Filmfests spielt eine große Rolle, genauso wie die thematischen Schwerpunkte. Auch die Finanzierung durfte in dem Gespräch nicht fehlen und natürlich hat Julia Scheck über die Filme und ihre ganz persönlichen Tipps gesprochen. Hören Sie selbst, was sie Sören Hage verraten hat.

      Interview Julia Scheck Mittags-Talk online
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Rosenhof Osnabrück führt bargeldloses Bezahlen per Smartphone ein

Der Rosenhof in Osnabrück führt gemeinsam mit der Sparkasses Osnabrück ein neues Zahlungssystem ein. Völlig bargeldlos und sekundenschnell sollen die Kunden ab dem kommenden Wochenende (20.10.) an Einlass und Theken auch mit ihrem Smartphone zahlen können. Wie das funktioniert und wer mitmachen kann -  OS-Radio Reporter Marvin Glasmeyer mit den Einzelheiten:

      
OS-Radio Reporter Sören Hage und Julia Scheck © OS-Radio

33. Unabhängiges Filmfest startet am Mittwoch

Es ist nicht nur für eingefleischte Filmfans seit vielen Jahren ein fester Termin im Jahreskalender: Das unabhängige Filmfest Osnabrück. In diesem Jahr feiert das Festival bereits seine 33. Auflage. Diese Schnapszahl bietet neben einem tollen Filmprogramm auch darüber hinaus Anlass zum Feiern. Das fünftägige Festival startet am 17. Oktober in der Lagerhalle und wird an insgesamt fünf Spielorten ausgetragen. OS-Radio Reporter Sören Hage mit einem Überblick:

      Filmfest 2018 Osnabrück Überblick
© LaGa BAd Iburg

Positive Schlussbilanz der LaGa Bad Iburg: Schwarze Null und rund 580 000 Besuche

(pm) „Ein Sommermärchen ist wahr geworden! Hochgerechnet rund 580 000 Besuche hat die LaGa Stand heute zu verzeichnen. Mit einer ‚schwarzen Null‘ im Minimum“, erklärte Ursula Stecker, Geschäftsführerin der LaGa-Durchführungsgesellschaft, gestern bei der Abschlusspressekonferenz der LaGa. „Das bedeutet, dass das kalkulierte Defizit nicht anfällt – das ist gut für den Haushalt von Bad Iburg.“

„Wir können LaGa!“, sagte Landrat Dr. Michael Lübbersmann selbstbewusst. Das sei – auch im Verhältnis zu anderen Landesgartenschauen in diesem Jahr „ein grandioses Ergebnis.“ Bereits die zweite LaGa im Landkreis – bundesweit ein Solitär – schließe mit einem positiven Ergebnis ab. Und wieder sei das für die Wirtschaft im Landkreis ein „toller Schub“, so nahm er Bezug auch auf die Landesgartenschau Bad Essen 2010. Die LaGa sei touristisch eine „Attraktion im Osnabrücker Land in diesem Sommer“ gewesen. „Sie war eine hervorragende Leistungsschau der Gärtner aus Niedersachsen“, fuhr er fort. Sie habe sogar ein Drittel Gärtner aus NRW angezogen, und im Pavillon der Region hat sich die Stärke des Osnabrücker Landes ebenfalls gezeigt – eine gute Region zum Leben und Arbeiten!“ Auch TERRA.vita mit seinem Pavillon als Entree zum Highlight Baumwipfelpfad und der Tegelwiese habe hier wertvolle Unterstützung geleistet, fügt der Landrat an. „Eine Finanzexpertin mit Dienstleistungsbewusstsein, eine Macherin“, so lobte Lübbersmann die LaGa-Geschäftsführerin. „Dazu ein tolles Team, engagierte Ehrenamtliche, ein attraktiver Standort, grandiose Ideen, gutes Wetter und kompetente Förderer“, zählte er die Bausteine des Erfolgs auf.

Glücklich sei sie: „Dies Jahr war einfach perfekt!“ erklärte die Bürgermeisterin der Stadt, Annette Niermann, die zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Durchführungsgesellschaft ist. „Für die Iburger ist die LaGa ihr Wohnzimmer geworden.“ Zudem habe die LaGa nachhaltige Strukturen geschaffen und sei die Plattform dafür gewesen, „dass die Stadt in den Fokus gelangt.“ Wenn die Menschen wieder kommen würden, „haben wir unser Ziel erreicht!“, so Niermann.

Für den Erfolg der LaGa macht Petra Rosenbach, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Osnabrücker Land e.V. (TOL) zwei Faktoren verantwortlich, die fantastische Veranstaltung an sich und Werbung und Marketing, damit die Menschen davon erfahren. Der TOL hat ganze Arbeit geleistet, Rosenbach nannte unter anderem Publikationen, Plakatwerbung, Messen und Pressereisen, zusätzlich zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und dem Marketing der LaGa selbst. Sie betonte, dass das Marketing des Verbandes die gesamte Reiseregion Osnabrücker Land bekannter gemacht habe. „Rund um unseren Pavillon der Region haben sich zudem über 2.000 Personen engagiert. Das hat das Wir-Gefühl der touristischen Akteure und Vereine enorm gestärkt!“

Seine sechste und letzte sei es und: „Ich lege mich einfach mal fest: Das war die schönste der sechs LaGas! Und natürlich ist die niedersächsische Fördergesellschaft überaus zufrieden mit diesem Ergebnis“, sagte Harald Mikulla, Geschäftsführer Fördergesellschaft Landesgarten-schauen Niedersachsen-Bremen (FLN). „ Damit war das Glück mit den Tüchtigen und die An-lage der Themengärten war gekonnt, qualitätsvoll und an einem tollen Platz!“ Er fügte an: „Betrachten Sie den Erfolg der LaGa nicht als selbstverständlich.“ Für die weitere Grünent-wicklung im Land sei eine Förderung nötig. „Den Baumwipfelpfad hat die Landesregierung schon mitfinanziert. Das ist ein guter Anfang“, stellte Mikulla fest.

„Glückwunsch an die Matadore!“ Das sagte Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IHK). Bevor er die Gäste-strukturanalyse der Laga vorstellte, sagte er. „Was in unserer Analyse nicht messbar war, ist der Spirit, der Ruck, den die LaGa ausgelöst hat. Die Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg war ein wichtiger Impuls für die Stadt Bad Iburg und die Region. Das Konzept hat die Gäste voll überzeugt und wurde sehr gut bewertet. Die rund 580.000 Tages- und Übernachtungs-gäste haben rund 32 Millionen Euro ausgegeben”, berichtete Graf. Nach den Top-Attrak-tionen der LaGa gefragt, nannten die Besucher als erstes den Baumwipfelpfad, dann die Veranstaltungen und als Drittes den Waldkurpark. „Das bleibt hängen“, so Graf, bevor er zum Fazit der Besucher kam: „Die beurteilten die LaGa insgesamt mit einer 1,8 in Schul-noten. Das ist super, damit war die LaGa total erfolgreich.“ 50 Prozent der Besucher können sich einen erneuten Besuch vorstellen. „Die Hälfte will wiederkommen. Wir müssen nun daran arbeiten, dass sie das auch tun“, forderte Graf, der „total froh war“, solch gute Zahlen präsentieren zu können.

„Gut 22.000 GiroLive-Kunden haben die LaGa erwandert, etliche unserer Firmen- und Private-Banking-Kunden haben an außergewöhnlich schönen Events teilgenommen”, berichtet Nancy Plaßmann, Mitglied des Vorstands der Sparkasse Osnabrück. „Unsere Kunden waren begeistert. Wir hoffen, dass Bad Iburg und die Region noch für viele Jahre von dem neuen Garten- und Waldensemble profitieren werden.”

„innogy ist so vielfarbig und facettenreich wie die LaGa in Bad Iburg. Was uns verbindet, ist auch das Bemühen um nachhaltiges Handeln. Wir sind nicht nur deshalb gerne Partner dieses in der Region Osnabrück geschaffenen Angebotes mit überregionaler Strahlkraft“, so begründet Ludger Flohre, innogy-Regionalleiter Osnabrück, das Engagement seines Unternehmens. „Die Kooperation hat sich vielfältig und erfolgreich gestaltet, für uns ist es eine große Freude, ein Partner dieses für die Region so großartigen Projektes zu sein!“.

Foto © LaGa BAd Iburg

 

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Hier stehen die Blitzer in dieser Woche

Montag,    15.10.                      Menslage

Dienstag,   16.10.                     Bramsche

Mittwoch,   17.10.                    Bad Essen

Donnerstag,   18.10.                Hasbergen

Freitag,   19.10.                        Wallenhorst

Samstag,   20.10.                     Belm

Sonntag,   21.10.                      Georgsmarienhuette

 

Hinweis: Es kann jederzeit auch an anderen Orten die Geschwindigkeit gemessen werden.

Quelle: Landkreis Osnabrück

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“Enkeltrick” erfolgreich – Osnabrückerin um mehrere tausend Euro betrogen

(pm) Am Donnerstagnachmittag (11.10) ist in Osnabrück eine ältere Dame auf den “Enkeltrick” hereingefallen. Die Seniorin übergab mehrere tausend Euro an eine unbekannte Person, in der Hoffnung, mit diesem Geld ihrer Nichte aus einer Notlage geholfen zu haben.

Die Rentnerin war von einer Frau angerufen worden, die vorgab ihre Nichte zu sein.  Diese “Nichte” schilderte, dass sie in Geldnöten sei und angeblich eine Rechnung beim Amtsgericht bezahlen müsse.  Der Empfänger des Bargeldes sei ein Dr. Sommer und ob die Tante nicht Geld von ihrem Konto abheben könne.  Die Angerufene erklärte, dass ihr Geldinstitut gar nicht geöffnet habe, daraufhin wurde von der angeblichen Nichte vorgeschlagen, mit einem Taxi in die Osnabrücker Innenstadt zu fahren, um dort das Bargeld abzuheben. Die Seniorin erhielt die größere Geldsumme und zuhause wurde sie erneut angerufen, weil nämlich die angebliche Nichte das Geld gar nicht selbst abholen könne, sondern eine “Frau Nowak” erscheinen würde. Kurz darauf erschien eine Frau, die sich als “Frau Nowak” ausgab und das Bargeld entgegennahm.

Die angebliche Nichte bedankte sich später in einem erneuten Telefonat und ließ sich auch noch die Kontonummer der Tante geben. Außerdem kündigte sie für den Abend ihren Besuch an, der aber niemals stattfand.

Die Polizei nimmt diesen Fall erneut zum Anlass, um auf die betrügerische Masche “Enkeltrick” hinzuweisen:

Die betrügerischen Anrufer nennen den eigenen Namen nicht und wählen die “Du” – Anrede. Mit einer freundlich intonierten Eingangsfrage “Rate mal, wer hier spricht?” können sofort potentielle Beziehungen ausgelotet werden. Je nach Antwort der möglichen Opfer geben sich die Anrufer am Telefon beispielsweise als Enkel/in, Neffe/Nichte oder als andere ziemlich nahe Verwandte oder “gute alte” Bekannte aus. Sie bitten das potenzielle Opfer um einen Geldbetrag für ihre behauptete Notlage. Dazu werden als Gründe für die Geldnot oft schwierige Umstände wie Unfälle, Autokauf oder Hauskauf genannt.

Mehrmalige Anrufe in kurzen Abständen nehmen dem Opfer die Möglichkeit, sich über das Geschehene Gedanken zu machen oder sich mit den eigenen Verwandten zu beraten. Unter emotionalem Druck willigen sie ein, heben Geld bei ihrer Bank ab und treffen sich dann mit einem Abholer, der vom vermeintlichen “Enkel” geschickt wurde, um das Geld an der Haustür abzuholen. Mitunter werden die Opfer auch dazu gedrängt, Geld auf ein (ausländisches) Konto zu überweisen oder leicht transportable Wertgegenstände auszuhändigen. Die Wahl der Opfer verläuft meist über Telefondaten. Hierbei werden gezielt Vornamen ausgewählt, die auf ältere Jahrgänge schließen lassen, z. B. Anneliese, Klara, Hedwig, Hans-Peter, Josef, Alfred. Gefährdete Opfer sind ältere, vereinsamte, schwerhörige, seheingeschränkte sowie demente Menschen. “Und hier kommt die Familie, die Angehörigen ins Spiel”, so Anke Hamker von der Polizei Osnabrück. “Warnen Sie Ihre Angehörigen vor diesen Anrufern, kümmern Sie sich um die älteren Leute, halten Sie Kontakt zu Ihnen. Viele haben Angst vor Einbrechern oder Räubern. Aber Angst, Opfer eines Enkeltricks zu werden hat niemand! Jeder/e denkt: “Das kann mir doch nicht passieren! Ich falle doch auf so etwas nicht rein.” Weit gefehlt: In den letzten Jahren erbeuteten Betrüger mit der Enkeltrickmasche Millionenbeträge!

 

 

LaGa 2018 Gelände © OS-Radio

Bilanz – Landesgartenschau Bad Iburg war ein voller Erfolg

Die Landesgartenschau in Bad Iburg hat alle Erwartungen übertroffen. Am Sonntag (14.Oktober) schließt die LAGA 2018 ihre Tore. Gestern (11.10.) zogen die Verantwortlichen Bilanz. OS-Radio Reporter Marvin Glasmeyer mit den Einzelheiten:

      

Hier geht es zum Video über die Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg : https://www.youtube.com/watch?v=j9zbRB_0orA&feature=youtu.be

Den OS-Radio 104,8 YouTube-Kanal finden Sie unterhttps://www.youtube.com/channel/UCQWBHdUmZA1i-Kq_0ILPSog